Hochschultermine | Weißensee

  • nGbK
    Karl-Liebknecht-Straße 11, 10178 Berlin, 1. Stock
    2026-01-15 18:00:00
    [Termine]

    Permeationen - wie geht es weiter mit der künstlerischen Forschung?

    Für die institutionelle Entwicklung und Förderung der künstlerischen Forschung in Berlin stehen einige Weichenstellungen bevor, sowohl in politischer als auch in ästhetischer Hinsicht. Eine stellt die jüngste Entscheidung des Berliner Senats zum Stopp des Berliner Programms Künstlerische Forschung dar, eine weitere besteht im bevorstehenden Aufsetzen eines gemeinsamen Promotionsprogramms der vier Berliner Kunsthochschulen. Diese politischen Weichenstellungen verbinden sich mit der Frage nach der institutionellen Verortung und der inhaltlichen sowie ästhetischen Weiterentwicklung der künstlerischen Forschung. Letztere greift der Band Permeationen – Durchdringungen zwischen künstlerischer Forschung und ästhetischer Theorie auf, der 2025 bei Spector Books erschienen ist. Er stellt die alte Frage nach der Zusammenarbeit zwischen Theorie und Praxis neu und versteht sich als Entwurf neuer Koalitionen zwischen kritischer Wissensbildung und künstlerischer Forschung. Die Veranstaltung möchte die Buchvorstellung mit einer Diskussion über künstlerische Forschung in und außerhalb von Kunsthochschulen verbinden und die Frage nach den unterschiedlichen Konstellation der forschenden Kunst zur Theorie und Wissenschaft eröffnen.

    Eintritt: frei

    Begrüßung & Einführung
    Zukünfte Künstlerischer Forschung
    Moderation: Annette Maechtel & Knut Ebeling

    Buchpräsentation
    Permeationen – Durchdringungen zwischen künstlerischer Forschung und ästhetischer Theorie, herausgegeben von Christoph Brunner, Kathrin Busch, Knut Ebeling, Spector Books 2025

    Buchbeiträge
    »Verformen«
    von Nadine Hartmann
    »Verkleben«
    von Oona Lochner
    »Verlernen«
    von Kim Sophia Wagener

    Künstlerische Präsentation
    Anta Helena Recke
    Wilhelm Klotzek

    Roundtable
    Moderation: Kathrin Busch
    Mit den Beitragenden sowie mit Annette Maechtel (Geschäftsführung nGbK) und Angelika Richter (Präsidentin weißensee kunsthochschule berlin)

    Web: https://ngbk.de/de/programm/termine/permeationen


  • Studio
    Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
    Charlottenstr. 55
    10117 Berlin
    2026-01-16 00:00:00
    [Termine]

    Musiktheaterwerkstatt II , Szenen aus Eugen d'Alberts „Tiefland“

    17.01.26, 19 Uhr
    18.01.26, 17 Uhr

    Ob altbekanntes Repertoire, unbekannte oder selten gespielte Opernwerke – in der Musiktheaterwerkstatt sind sie das Experimentierfeld unserer Bühnen- und Kostümbildstudierenden, die gemeinsam mit Regie-, Gesangs- und Produktionsdramaturgie-Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ausgewählte Szenen für die Bühne erarbeiten.
    In der Musiktheaterwerkstatt II widmen sich die Studierenden der heute nur noch selten gespielten Oper „Tiefland“ von Eugen d'Albert. Premiere ist am 17.01.2026 um 19 Uhr im Studiosaal der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. „Tiefland“, 1903 von Leo Blech in Prag uraufgeführt, zählte bis Mitte des 20. Jahrhunderts zu den beliebtesten Opern des deutschen Verismus und handelt von der Abhängigkeit einfacher Menschen von einem Gutsbesitzer in den katalanischen Pyrenäen Ende des 19. Jahrhunderts.


  • 2026-01-20 00:00:00
    [Hochschultermine]

    Design competition Rundgang 2026

    die weißensee kunsthochschule berlin schreibt das visuelle Konzept für den »Rundgang – Tage der offenen Tür 2026« aus. Wir laden alle Studierenden der weißensee kunsthochschule berlin herzlich ein, Ihre Ideen bis zum 21. Januar 2026 einzureichen. Der 1. Preis ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert und umfasst die gestalterische Umsetzung sämtlicher Werbemedien. Wir freuen uns über zahlreiche Einreichungen aus allen Fachgebieten.

    Die Ausschreibung erreichen Sie über den Link unten

    Am 13. und 16. Januar 2026 bieten wir einen Workshop mit dem renommierten Grafiker Daniel Wiesmann an, der allen Interessierten Grundlagen der Plakatgestaltung vermittelt und individuelles Feedback zu ihren Ideen und Entwürfen gibt. Genaue Informationen folgen in Kürze.

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    Design competition Open Days Tour 2026


    The weissensee school of art and design berlin is once again inviting students to create a visual concept for its “Open Days Tour 2026”. We warmly invite you to submit your ideas by 21th January 2026. The first prize consists of €2,000 and covers the work involved in implementing the design across all communication media.

    You will find the invitation to tender after clicking the link below

    On January 13 and 16, 2026, we will offer a workshop with renowned graphic designer Daniel Wiesmann, who will introduce participants to the fundamentals of poster design and provide individual feedback on their ideas and drafts. Further information will follow soon.

    Web: https://kh-berlin.de/hochschule/design-competition-rundgang


  • Hörsaal, C1.05
    room C1.05, building 6
    floor 1
    Weißensee Kunsthochschule Berlin
    Bühringstraße 20
    13086 Berlin
    2026-01-28 17:00:00
    [Termine]

    Fashion-Faschismus

    Vortrag von Elke Gaugele, Akademie der bildenden Künste Wien

    29.01.26 um 17 Uhr, Hörsaal (C1.05) der weißensee kunsthochschule berlin

    Als Teil eines ‚neuartigen‘ (Griffin 2020; Mason 2022) und zugleich ‚digitalen‘ Faschismus (Fielitz/Marcks 2020) erfährt Mode seit dem Millennium einen regelrechten Boom. Fashion Violence, d.h. dass Mode Gewalt in Form von Haltungen und Mikroaggressionen transportiert (von Busch/Bjeireld 2016), spielt dabei eine zentrale Rolle. Modespezifische Strategien der Hierachisierung, Marginalisierung, Viktimisierung und Dehumanisierung werden zeitgleich durch die scheinbare Oberflächlichkeit und Harmlosigkeit von Kleidung banalisiert.
    Der Vortrag beleuchtet exemplarisch anhand rechtsextremer Labels aus Deutschland und den USA wie Faschisierung durch Mode vorangetrieben wird. Zugleich lenkt der den Blick auf die Geschichte zivilgesellschaftlicher Initiativen, ästhetischer und unternehmerischer Strategien, die sich gegen Hatejacking, die Verbreitung und Normalisierung rechter Mode zur Wehr setzen.

    Elke Gaugele ist Empirische Kulturwissenschaftlerin und Professorin für Moden und Styles an der Akademie der bildenden Künste Wien. Dort leitet sie das Forschungsprojekt „Fashion and the Far Right: The New Complexity in Style“ (FWF 2023–2026). Zu ihren international bekanntesten Publikationen gehören „Fashion and Postcolonial Critique“ (Hg. mit M. Titton 2019) und „Aesthetic Politics in Fashion“ (2014). Ihre Monografie „Fashion und Faschismus. Zur Ästhetik neurechter Gewalt“ erscheint im Frühjahr 2026.


  • Kunsthalle am Hamburger Platz
    room , building 0
    Weißensee Kunsthochschule Berlin
    Bühringstraße 20
    13086 Berlin
    2026-02-02 00:00:00
    [Ausstellungen]

    SIZE

    Mit: Hannes Berwing, Emil Brenneisen, Elisabeth Fraenkel, Nele Fiedler, Julian Grund,
    Laetitia Leonhardt, Jil Lortz, Maho Nishigaya, Ariel Noltimier Strauss, Daria Pashchenko,
    Karolina Sahlin, Luise Schaller, Nils Schmitz, Susanna Schön, Stella Severson, Antonia Stoyke

    Eröffnung: Dienstag, den 3. Februar, 18-20
    Geöffnet: Mittwoch, den 4. Februar von 13-19 Uhr

    Kunsthalle am Hamburger Platz
    Gustav-Adolf-Straße 140
    13086 Berlin

    Malerei-Studierende der weißensee kunsthochschule berlin haben sich im WS 25/26 mit dem Aspekt der Größe von Kunstwerken aus unterschiedlichsten Blickwinkeln, u.a. aus dem der Quantenphysik, auseinandergesetzt. Schnell bestätigte sich die Annahme, dass eine großformatige Leinwand noch lange kein großes Kunstwerk garantiert, und dass im Hinblick auf die Aufmerksamkeitsökonomie kleinformatige Arbeiten durchaus Sprengkraft entfalten können.
    Anhand der Auseinandersetzung mit verschiedenen künstlerischen Positionen ( u.a. Sol LeWitt, Morandi, Caroline Kryzecki, Pedro Boese … ) wurde ein fruchtbares Wechselspiel zwischen klein- und großformatigen künstlerischen Setzungen sichtbar und die Bedeutung des Marginalen und Prozesshaften rückte verstärkt in den Fokus. In der Ausstellung SIZE setzen die Studierenden nun ihre eigenen Arbeiten, die sie im Laufe des Semesters eigenständig und unabhängig vom Kolloquium entwickelt haben, in den Bezugsrahmen von Klein <=> Groß.
    Projektleitung: Prof. Pia Linz/ Petra Trenkel


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