Berliner Zusammenhänge. Zur künstlerischen Praxis der Neunziger
Die Veranstaltung "Berliner Zusammenhänge" stellt das spezifische Verhältnis von Ästhetik, Kunstpraxis und Politik im Berlin der frühen 1990er Jahre zur Diskussion. Dabei wird einerseits der Blick auf die besonderen Bedingungen und Möglichkeiten der künstlerischen Produktion der Nachwendezeit gerichtet, andererseits gefragt, inwiefern sie paradigmatisch für eine sich abzeichnende und global artikulierende Repolitisierung der Kunst in derselben Zeit ist.
PROGRAMM
15:00 Uhr: Begrüßung: Birgit Eusterschulte
Aktuelle Perspektiven. Moderation: Ildikó Szántó und Christian Krüger
15:15 Uhr: Annette Maechtel (Universität der Künste Berlin): Eben nicht nur Kunst: Kunst- und Kulturbegriffe und ihre Praktiken im Nachwende-Berlin
15:45 Uhr: Nicola Guy (University of Hull, Nottingham): A Summer of Proposals – the Use of Exhibition-Making to Reimagine the Possibilities for Empty Buildings in Berlin 1992
16:15 Uhr Pause
16:30 Uhr: Kate Brehme (Center for Metropolitan Studies, TU Berlin): The 1st Berlin Biennale for Contemporary Art: A Catalyst for Internationalisation?
17:00 Uhr: Lucie Kolb (Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Basel): Anti New York Pläne zwischen Köln und Berlin
17:30 Uhr Pause
18:00 Uhr: Ibid.# 9 Szenische Lesung aus Dokumenten der Berliner Stadt- und Kulturpolitik. Es lesen: Nina Kronjäger, Nicola Duric und Franziskus Claus; Textbearbeitung und Regie: Heimo Lattner und Annette Maechtel
19:00 Uhr Pause
19:30 Uhr: Kunstbegriffe der Nachwende. Podiumsdiskussion mit Inke Arns (HMKV, Dortmund), Marius Babias (n.b.k., Berlin), Angelika Richter (Deutscher Künstlerbund e.V., Berlin), Christoph Tannert (Künstlerhaus Bethanien, Berlin), moderiert von Martin Conrads (Berlin)
organisiert vom Einstein-Forschungsvorhaben „Autonomie und Funktionalisierung", an dem Prof. Knut Ebeling (khb) beteiligt ist.