Wintersemester 2017/2018, BA/MA Visuelle Kommunikation VK_Startseite

VaterSohn

„ Mein Vater „ - Diese Antwort auf die Frage, was denn nun „Heimat“ für einen bedeute, kam nicht von mir.

Als einer meiner Besten Freunde wie aus der Pistole geschossen auf eine solch philosophische Frage reagierte, war ich erstmal baff, denn es wäre warscheinlich das Letzte gewesen, dass ich geantwortet hätte.

„Heimat“ , als eine einzige Person.

Ich kenne meinen Vater wenig, er mich warscheinlich noch weniger.

Und so war es besiegelt. Ich werde mich also auf die Suche begeben, auf die Suche nach Antworten, inwiefern ein Sohn in unsere heutigen Zeit, in einer Stadt wie Berlin, „Das heimische“ in

seinem Vater findet und vielleicht auch umgekehrt.

Ich könnte mir niemanden geigneteren dafür vorstellen, als meinen Freund Beng und seinem Vater Andreas, die wohl die interessanteste Vater-Sohn- Beziehung führen, die ich näher kenne lernen durfte. Bei denen sich aus mei- ner Betrachtung elterliche Grenzen zum Kumpel-sein teils auflösen, teils Stand- punkte vertauscht werden.Manche Situationen, denen ich beiwohnen durft, waren so innig, das ich sie mir nur selbst für meinen Vater und mich wün- schen konnte und anderen wiederum waren in ihrer Intimität so intensiv, dass ich mir die Frage stellen musste, ob ich mir so ein Verhältnis überhaupt vorstel- len könnte.

Teilnehmer Yeshe Neumann
Projekt-Fächer BA/MA Visuelle Kommunikation
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Alle Rechte vorbehalten
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