Lehrangebote

Prof. Dr. Hildegard Frübis

Theorie und Geschichte

Von den Kunst- und Wunderkammern zum modernen Museum. Sammeln, Ordnen und Ausstellen

Die Kunst- und Wunderkammern der Renaissance stellen eine der frühesten Formen des Sammelns im privaten Kontext dar. Sie waren getragen von einem enzyklopädischen Anspruch, der die „Welt im Kleinen“ darstellen sollte. In ihrer Sammlungs- und Objekt-kultur basierten sie auf dem Prinzip der Anschaulichkeit und - damit verbunden - der Vermittlung von Wissen. Die Lehrveranstaltung wird ausgehend von diesem Samm-lungstypus, die Ausdifferenzierung des Sammlungswesens in Form der Galerie und des Museums in den Blick nehmen. Am Beispiel bedeutender Museumsgründungen wie dem Louvre, der National Gallery London oder dem Alten und Neuen Museum in Berlin soll die „Gründungsphase“ der Institution beleuchtet werden, die in der Moderne mit neuen Konzepten des Ausstellens konfrontiert wird (z.B. Brücke-Ausstellung Dresden 1910, Dada-Messe Berlin 1920, Film und Foto Stuttgart 1929 u.a.). Im Zentrum stehen Fragen nach der wechselnden Bedeutung von Objekten, den Konzeptionen des Ausstellens so-wie die historische Verortung von Ausstellungskonzepten – bis in die Gegenwart. Beglei-tend zum Seminar werden Ausstellungen und Museen besucht bzw. ein Teil der Semi-narsitzungen wird in Museen stattfinden (Museumsinsel: Altes Museum, Neues Museum, Alte Nationalgalerie sowie aktuelle Museumspräsentationen, die sich zum Thema anbie-ten).

Wintersemester 2018/2019

2. Studienabschnitt

Wochentag(e) : Do

Turnus : wöchentlich

Zeit: 15.30 h ? 17.45 h

Beginn : 18.10.18

Ende : 07.02.18

Ort : Hörsaal, C1.05


Teilnahme (Pflicht / Wahlpflicht / Wahl) : Wahlpflicht

Teilnehmerzahl : 0 (0)

Wochenstunden : 3

Gesamtstunden : 45

Creditpoints : 3