Theorie und Geschichte

1. Anderes Wissen in künstlerischer Forschung und ästhetischer Theorie

Das DFG-Netzwerk bringt individuelle Forschungsprojekte in einen Dialog, der die epistemische Bedeutung von Kunst auf die ästhetischen Bedingungen und Formationen der Theoriebildung bezieht und umgekehrt. Ausgehend von der These, dass die Wissensproduktion in den Künsten, die heute unter dem Begriff der künstlerischen Forschung firmiert, ihr strukturelles Pendant in einer Reflexion auf die ästhetischen Bedingungen der Theoriebildung hat, wird in beiden Feldern gemeinsames anderes Wissen angenommen.

http://www.andereswissen.de/de

 

 

2. Autonomie und Funktionalisierung – eine kulturhistorisch-ästhetische Analyse der Kunstbegriffe in der Bildenden Kunst in Berlin seit den 1990er Jahren bis heute.

Das von der Berliner Einstein-Stiftung geförderte Projekt verbindet eine philosophische und eine historische Analyse auf die Berliner Praktiken in der Bildenden Kunst seit den 1990er Jahren. Anhand einer Analyse der Entwicklung der Berliner bildenden und performativen Künste seit den 1990er Jahren sollen exemplarische gegenwärtige Formen der Neuverhandlung des Verhältnisses von Autonomie und Funktionalisierung geklärt werden. Es verfolgt dabei das Ziel, komplexe und im Prozess befindliche Konzeptionen, die sich historisch herausgebildet haben, in einer dynamischen theoretischen Struktur neu zusammenzufassen. Dabei zeigt sich für alle Disziplinen die Herausforderung, Autonomie und Funktionalisierung interdependent zu denken, da ein herkömmlicher Begriff der Autonomie gegenwärtigen künstlerischen Praktiken nicht mehr gerecht wird.

https://www.udk-berlin.de/universitaet/fakultaet-gestaltung/institute/institut-fuer-geschichte-und-theorie-der-gestaltung/forschung-am-igtg/autonomie-und-funktionalisierung/

 

 

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