Druck und Buchbinderei

Solange die Maßnahmen zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie in Kraft sind, arbeitet die Druck- und die Buchbindewerkstatt nach folgenden Regeln:

  • Die Arbeit in den Werkstätten durch Studierende kann derzeit nicht gewährleistet werden.
  • Workshops, Einführungsveranstaltungen u.ä. werden nicht durchgeführt.
  • Es werden nur Projekte von Studierenden umgesetzt, die entweder im Sommersemester 2020 ihre Abschlussprüfung machen wollen oder Studierende, denen die Abschlussprüfung noch fehlt.
    Dafür muss in jedem Fall der schriftliche Nachweis der betreuenden Professor_innen über die Prüfungsrelevanz vorgelegt werden.
  • Projektbesprechungen finden ausschließlich telefonisch oder online via 'jitsi' im Homeoffice statt.
  • Die Überprüfung und der Transfer der Druckdaten findet ebenso online mit geigneten Tools (jitsi, Teamviewer, nextcloud u.ä.) im Homeoffice statt.
  • Der Druck und die Weiterverarbeitung der Projekte werden von den Werkstattmitarbeitern in asynchroner Tätigkeit unter Einhaltung der entsprechenden Verhaltens- und Hygieneregeln übernommen.
  • Die Buchbinderei stellt benötigtes Arbeitsmaterial (Ahle, Falzbein, Nähnadeln, Faden) für die Arbeit von zuhause zusammen, das nach Absprache an der Pforte abgeholt werden kann.
  • Die fertig gebundenen Arbeiten können ebenfalls an der Pforte nach entsprechender Mitteilung der Werkstattmitarbeiter in Empfang genommen werden.

 

Diese Regeln gelten bis auf Widerruf. Ausnahmen davon sind nicht möglich.

Frank Beez, Digitaldruckwerkstatt
Christoph Link, Buchbindewerkstatt

 

Digitaldruck:

Beratung und Herstellung von Buchprojekten.
Die Druckwerkstatt ist kein Copyshop, sondern wie auch alle anderen Werkstätten in der khb eine Lehrwerkstatt.
Die Vermittlung von Wissen steht stets im Mittelpunkt.
Offen steht die Werkstatt für alle Fachgebiete.

Risographie:

Der Risograph ist eigentlich eine einfache 1-Farben-Kopiermaschine. Durch Austausch des Druckwerkes kann allerdings die Farbe schnell gewechselt werden. Derzeit können wir fünf Farben anbieten: Schwarz, Weiß, Rot, Blau und Gelb.
Zur Geschichte: Der Risograph wurde jahrelang als einfacher Kopierer benutzt, da die Druckkosten recht gering sind. Irgendwann hat die Kunstszene den Risographen für sich entdeckt, da damit auf sehr einfache Weise Grafiken vervielfältigt werden können und oft mit überraschenden Resultaten. Auch die Fanzine-Kultur ist ohne den Risographen quasi undenkbar.
Als Vorlagen sind sowohl Grafiken aller Art, aber auch digitale Vorlagen möglich. Die Technik, die quasi unter der Motorhaube steckt ist Siebdruck.
Deswegen müssen die Vorlagen farbsepariert werden und jeder Farbauszug muss in Schwarz vorliegen.
Das "Sieb", das bei der Risographie "Master" heißt wird digital in der Maschine gelasert und auf die Farbtrommel aufgezogen. Das Papier (Größen von A6 bis A3 sind möglich) wird einfach durch die Maschine transportiert und das Druckabbild des Masters mechanisch auf das Papier übertragen.

Folien-Schneideplotter:

Schnitt von Klebe- und Textil-Transfer-Folien, die aus einer Folien- und einer Trägerschicht bestehen müssen. Geschnitten wird nur die obere Schicht. Dabei ist nahezu jede geometrische Form möglich.
Schnittbreite ist maximal 58 cm. Voraussetzung ist eine Illustratordatei oder eine mit Illustrator kompatible Datei (.*eps, .*pdf). Pixelgrafiken können nicht geplottet werden.
Die Produktion von Aufklebern ist ebenfalls möglich, wobei es sich hierbei aber um eine Mixproduktion von Digitaldruck und Folienplott handelt.

Ausstattung der Druckwerkstatt:

Produktionsdrucksystem Konica MinoltaAccurioPress C3070
Risograph SE-9380E
Folien-Schneideplotter Graphtec CE6000-60

Personen