Pressemitteilungen

Elsa-Neumann-Stipendien für Absolvent_innen

Nachwuchsförderung des Landes Berlin für die Kunsthochschule

Für die im Herbst ausgewählten Elsa-Neumann-Stipendiat_innen der künstlerischen Hochschulen gemäß Nachwuchsförderungsgesetz des Landes Berlin hat jetzt der Förderungszeitraum begonnen. Ein Jahr lang erhalten sie monatlich eine Basisförderung sowie diverse Zuschüsse, um ihre Arbeitsprojekte weiterverfolgen zu können. Zwei Kunsthochschul-Absolvent_innen in der Kategorie Bildende Kunst und eine in der Kategorie Gestaltung wurden für ihre herausragenden Arbeiten ausgewählt.

Laura Fügmann, die an der Kunsthochschule Textil- und Flächen-Design studierte, beschäftigt sich mit nachhaltigen Färbeverfahren in der Textilindustrie. Dafür greift sie auf die traditionellen Färbeverfahren mit Pflanzen und anderen natürlichen Pigmenten zurück. Sie untersucht unter anderem wie die synthetischen Pigmente in einer modernen Garnfärberei durch Pflanzenfarbstoffe ersetzt werden könnten. Betreuerin: Prof. Dr. Zane Berzina.

Michi Schneider, Absolvent des Fachgebiets Malerei, strebt eine Neu-Verortung von Malerei im sozialen und politischen Raum an. Gegen das »Klima der Gewalt in Europa« will er auf öffentlichen Plätzen Menschen einen Perspektivenwechsel anbieten. Dazu wird er einen Wohnwagen als mobilen Kunstraum mieten und unter anderem in Dresden, Bautzen und Wien seine Malerei dem Publikum präsentieren. Betreuer: Prof. Werner Liebmann.

Moreen Vogel, Bildhauerei-Absolventin, will im Stipendienjahr ihr Projekt »Monument Globus« verwirklichen. Der Himmelsglobus ist ein komplex gedachtes Objekt aus älteren Jahrhunderten, in das sich Betrachter hineinversetzen können, um Sternbilder zu lesen. Seine Erforschung und die Herstellung eines Globus' aus Ton in einem traditionellen Lehmofen in Griechenland sind Moreen Vogels Vorhaben. Betreuer: Prof. Hannes Brunner.

Kontakt über die Pressestelle der khb, Birgit Fleischmann, Tel. 030 47705-222, Mail: presse@kh-berlin.de.


Schwerpunkt Experimentelle Materialforschung – Neue Forschungsprojekte bewilligt

Im Schwerpunkt »Experimentelle Materialforschung« des Fachgebiets Textil- und Flächen-Design der weißensee kunsthochschule berlin, unter Leitung von Prof. Dr. Zane Berzina und Prof. Christiane Sauer, wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Design und Ingenieurwissenschaften in Kooperationsprojekten mit Partnern aus Forschung, Kultur und Industrie weiter intensiviert. Unter dem Dach des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Konsortiums »smart³« , in dem neue Anwendungsfelder für Smart Materials erforscht werden – Werkstoffe, die selbsttätig auf äußere Reize reagieren – erhalten zwei weitere Projekte der Kunsthochschule finanzielle Förderung.

Aufbauend auf dem Projekt »Smart Tools for Smart Design«, das im Jahr 2016 abgeschlossen wurde, entwickeln die Designforscherinnnen Julia Wolf und Veronika Aumann ein mobiles Laboratorium, das der Öffentlichkeit die »intelligenten« Werkstoffe mit ihren faszinierenden Eigenschaften näher bringen soll. Im Rahmen von Ausstellungen, Workshops und Künstlerresidenzen soll im neuen Projekt »Smart Materials Satellites« der Diskurs über die neuen Materialien angeregt werden und so ein aktiver und partizipativer Austausch zwischen Design, Kunst, Technologie und Öffentlichkeit entstehen. Bei den Werkstoffen handelt es sich um Formgedächtnislegierungen, Dielektrische Elastomere und Piezokeramiken. Das Projekt hat zum Ziel, Besucher_innen die Möglichkeit zu geben die Smart Materials eigenhändig zu erproben, zu erfahren und zu begreifen. Kooperationspartner sind u.a. die Stiftung Bauhaus Dessau und die Technische Sammlung Dresden. Der erste Auftritt des mobilen Laboratoriums im Sommer dieses Jahres findet in einer Ausstellung in der Stiftung Bauhaus Dessau statt und wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet. Link:
www.bauhaus-dessau.de/de/ausstellungen/smart-materials-satellites.html

Das zweite von 2017 an geförderte Projekt könnte zu einer Revolutionierung der Nutzung von Klangräumen wie Tonstudios oder Musiksälen führen. Die Designforscherin Paula van Brummelen arbeitet in »Sound Adapt« an adaptiven, »intelligenten« Oberflächenstrukturen für den innenarchitektonischen Bereich, die sich ähnlich einem Fell verhalten, das Haare anlegen und aufstellen kann. Mithilfe in die Fläche integrierter Formgedächtnislegierungen, können die Schall absorbierenden bzw. reflektierenden Eigenschaften dieser Oberflächen verändert werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen, mechanischen Lösungen soll mit diesem geplanten Oberflächensystem eine exakte und schnelle Regulierung der Akustik energie-, und materialsparend ermöglicht werden. Das Projekt entsteht in Kooperation mit Industriepartnern und dem Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Dresden und verknüpft gestalterische mit technischen Fragestellungen. An einem Test mit dieser neuen Technik in einem Musiksaal hat die Semper-Oper in Dresden bereits Interesse bekundet. Der Ausgangspunkt des Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist die an der Kunsthochschule entstandene Masterarbeit von Paula van Brummelen »Responsive Surfaces«.

Weiteres zu diesem Forschungsschwerpunkt unter
www.kh-berlin.de/hochschule/forschung/smart3.html


Autonomie und Funktionalisierung – eine kulturhistorisch-ästhetische Analyse der Kunstbegriffe in der bildenden Kunst in Berlin von den 1990er Jahren bis heute

Wie haben sich künstlerische Praxen und wie hat sich der Kunstbegriff in der Zeit von 1989 bis heute geändert? Welche Rolle spielten dabei die konkreten historischen Umstände der politischen Wende? Diesen Fragen stellt sich das jetzt begonnene Forschungsvorhaben »Autonomie und Funktionalisierung - eine kulturhistorisch-ästhetische Analyse der Kunstbegriffe in der bildenden Kunst in Berlin seit den 1990er Jahren bis heute«.

Prof. Dr. Judith Siegmund vom Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung an der Universität der Künste Berlin und ihre Mitstreiter_innen werden in dem von der Einstein Stiftung Berlin geförderten Forschungsprojekt das Verhältnis der Entwicklung der Berliner bildenden und performativen Künste im Vergleich zu den Entwicklungen in London, Wien und Warschau thematisieren.

Kooperationspartner des auf drei Jahre angelegten Vorhabens ist die Freie Universita?t Berlin. Beteiligt ist neben der Humboldt-Universita?t zu Berlin auch die weißensee kunsthochschule berlin.

Prof. Dr. Knut Ebeling aus dem Fachgebiet Theorie und Geschichte der Kunsthochschule wird den Teilbereich »Autonomie und Archäologie der temporären Berliner Kunsträume (1990-1996)« untersuchen, denn der (medien-)archäologische Blick auf die materielle Kultur der Berliner Kunsträume ergibt ein völlig anderes Bild als die linearen (Erfolgs-)Geschichten der Berliner Kunstszene: Eine Medienarchäologie wird beispielsweise auf den Plan gerufen von Computer-Disketten, zu denen es keine Laufwerke mehr gibt; von übergroßen, unarchivierbaren Kunstzeitschriften, deren holzhaltiges Papier mittlerweile vergilbt; von abgelegenen Flyern und Postern, die unauffindbar geworden sind; von Audio-Aufzeichnungen von Radiosendungen auf Tonträgern sowie von visuellen Aufzeichnungen auf Videoformaten, die nicht mehr existieren oder deren Dauer jedes erträgliche Maß überschreitet; oder schließlich schlicht von Fax-Nachrichten, die heute nicht mehr lesbar sind – epistemische Dinge, die mit darüber entscheiden, ob etwas Geschichte wird oder nicht.

Link: bit.ly/2m7pG1b

Kontakt: Geschäftsstelle des Instituts für Geschichte und Theorie der
Gestaltung, Elisabeth Weiershaus, Tel. +49 30 3185 2570
Mail: elisabeth.weiershaus@udk-berlin.de


Neue Technologien für Keramik-Gestaltung – »Shaping the Future«

Ausstellung im Rahmen des EU-Projekts »Ceramics and its Dimensions«

Welche Bedeutung hat das traditionelle Material Keramik heute? Wie stehen industrielle und handwerkliche Produktion zueinander, wo liegt das Potential digitaler Techniken und unter welchen Perspektiven wird das Material in Zukunft eine Rolle in der gestalterischen Ausbildung spielen? Mit diesen Fragen befasst sich die Ausstellung »Shaping the Future« im Porzellanikon Selb. Sie zeigt Ergebnisse aus dem gleichnamigen Modul des internationalen vierjährigen Projektes »Ceramics and its Dimensions«.

Das vom EU-Programm Creative Europe von 2014 bis 2018 kofinanzierte Projekt »Ceramics and its Dimensions« vereint 21 Partnerinstitutionen aus elf europäischen Ländern: Museen, Hochschulen, Forschungsinstitute und Produzenten. In zehn Projektmodulen werden mit unterschiedlichen Methoden verschiedene Aspekte von Keramik erforscht und beleuchtet. Das Projektmodul »Shaping the Future«, in dem Vorschläge für die Zukunft der Keramik entwickelt werden, wird getragen von der Aalto University, Helsinki, der weißensee kunsthochschule berlin (Professorin Barbara Schmidt), der die University of Ulster, Belfast und der Royal Danish Academy of Fine Arts, Kopenhagen.

Das Ausstellungsprojekt »Shaping the Future« startete mit einem Workshop bei der KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH im April 2016. Ein über 30-köpfiges Team aus Lehrenden, Studierenden und Gästen setzte sich mit Themen rund um die Keramik-Gestaltung auseinander. Es ging um die Verknüpfung industrieller mit digitalen Techniken, mit besonderem Fokus auf dem keramischen 3D-Druck, um die Beziehung von Keramik und Esskultur und die Weiterentwicklung der gestalterischen Ausbildung.

Die jetzt ausgestellten Arbeiten wurden von der Kuratorin, der finnischen Künstlerin Riikka Latva-Somppi, unter Arbeiten von Studierenden und Lehrenden der vier beteiligten Hochschulen ausgewählt und ergänzt um Werke eingeladener Künstler_innen und Designer_innen. Die Ausstellung, die bereits in Fiskars, Finnland, gezeigt wurde, wird anschließend in sechs weiteren Orten in Europa zu sehen sein.

Kolja Vennewald entwickelte im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit an der weißensee kunsthochschule berlin die Ausstellungsarchitektur. Ein Studierenden-Team des Fachgebiets Visuelle Kommunikation gestaltete das Buch zur Ausstellung, unter anderem mit Beirägen von Prof. Jörg Petruschat und Prof. Barbara Schmidt (beide weißensee kunsthochschule berlin).

»Shaping the Future«
Ausstellung vom 20. Januar bis zum 26. März 2017
Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan, Selb
Eröffnung: Donnerstag, 19. Januar 2017, Beginn: 21.01.17, 10 Uhr

Weitere Informationen: www.porzellanikon.org/veranstaltungen/details-zur-veranstaltung/436-shaping-the-future-neue-technologien-fuer-neue-gestaltung/
Link zum Buch: shop.aalto.fi/p/936-ceramics-and-its-dimensions/


Pressemitteilungen 2016

»seefashion16« – Modenschau der weißensee kunsthochschule berlin

Die weißensee kunsthochschule berlin präsentiert mit »seefashion16« aktuelle Abschlusskollektionen und Arbeiten aus dem Grund- und Hauptstudium des Fachgebiets Mode-Design.

In den letzten Jahren hat die weißensee kunsthochschule berlin die deutsche Modelandschaft mit einer Reihe herausragender Designer_innen bereichert. Unter den erfolgreichen Absolvent_innen sind: William Fan, Bobby Kolade, Sadak, Perret Schaad, Schmidttakahashi, Annelie Schubert, Michael Sontag, Steinrohner, Isabel Vollrath und Martin Niklas Wieser.

»seefashion16«
Modenschau des Fachgebiets Mode-Design
Sonnabend, 5. November 2016
Einlass 18.00 Uhr / Show 19.00 Uhr
Ort: Motorwerk Berlin
An der Industriebahn 12 , 13088 Berlin Weißensee

Stehplatzkarte: 15 €; Sitzplatzkarte: 20 €
Kartenvorverkauf über KOKA36 / www.koka36.de
Weitere Informationen: www.kh-berlin.de/seefashion16
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Presseanmeldungen über Arne Eberle bis zum 31. Oktober 2016: Link: www.arneeberle.de/rsvp/seefashion16.
Bildmaterial unter www.flickr.com/gp/modesee_berlin/Ef868Q


Kunsthochschule beim Marianne Brandt Wettbewerb erfolgreich


Vier Preise gehen nach Weißensee

Einen großen Erfolg konnte die weißensee kunsthochschule berlin beim 6. Internationalen  Marianne Brandt Wettbewerb für junge Designer_innen, Fotograf_innen und Künstler_innen verbuchen: Vier der vergebenen Preise gehen an Absolvent_innen bzw. Student_innen der Hochschule.

Einen der zwei ersten Preise in der Kategorie „Produktgestaltung“ gewann Marcel Pasternak (Master-Absolvent Produkt-Design, betreut durch Professorin Carola Zwick) mit seiner Arbeit „bionicTOYS“. Er entwickelte ein flexibles Konstruktionsspielzeug für Kinder, mit dem das spielerische Nachbilden bionischer Prinzipien ermöglicht wird. Mehr unter www.bionictoys.de

In der Kategorie „Versuchsanordnungen“ erhielt Kristin Dolz (Produkt-Design) einen von zwei zweiten Preisen für ihre ebenfalls von Carola Zwick betreuten Masterarbeit „Die Konform“, in der sie Formentstehungsprozesse untersucht. Mehr dazu www.kh-berlin.de/projekt-detail/Project/detail/die-konform-kristin-dolz-2163.html

Einen Sonderpreis gab es außerdem von der „Neuen Schule für Fotografie“ für die beiden Bachelorstudentinnen Sandra Stark (Visuelle Kommunikation) & Carmina Blank (Mode-Design) für ihre Arbeit „Die Ästhetik des Unheimlichen“. Link: skinsandbones.de

Den Sonderpreis des „Industrievereins Sachsen 1828“ erhielt Paula van Brummelen, Absolventin im Fachgebiet Textil- und Flächen-Design der Kunsthochschule für ihre Masterarbeit „Responsive Surfaces“ über interaktive Oberflächen. Mehr dazu u.a. über www.youtube.com/watch

Alle Arbeiten sind noch bis zum 8. Januar 2017 in der Ausstellung "Materialeffekte. Experimente, Fotografien, Entwürfe – oder warum es wichtig ist, woraus die Dinge sind" im Industriemuseum Chemnitz zu sehen. Gezeigt werden die nominierten und ausgezeichneten Beiträge des 6. Internationalen Marianne Brandt Wettbewerbs. Der Wettbewerb wird seit 2001 alle drei Jahre vom Chemnitzer Kunstverein VILLA ARTE ausgerichtet. Er erinnert an die Bauhauskünstlerin Marianne Brandt, die über Ihre Lehrtätigkeit von 1951 bis 1954 am Institut für industrielle Gestaltung der Weißenseer Kunsthochschule verbunden war.

Link: web.saechsisches-industriemuseum.com


*foundationClass – Erster Kurs erfolgreich beendet

Der erste dreimonatige Lehrgang der weißensee kunsthochschule berlin für geflüchtete Künstler_innen und Designer_innen wurde im September beendet. Als Erfolg wertet die Kunsthochschule, dass bereits jetzt, obwohl die Eignungsprüfungen an deutschen Kunsthochschulen noch nicht begonnen haben, fünf Beteiligte in reguläre Studiengänge vermittelt werden konnten: Ein Teilnehmer wechselte direkt in den Studiengang Visuelle Kommunikation der Kunsthochschule, ein weiterer wurde von der Universität der Künste Berlin aufgenommen. Die anderen konnten sich an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in das Studienprogramm »Akademie für transkulturellen Austausch« immatrikulieren. Außerdem wurde ein Kursteilnehmer als Gaststudent mit Perspektive auf Übernahme als ordentlicher Studierender in die Bildhauerei-Klasse von Georg Winter an der Hochschule für Bildende Künste Saar aufgenommen. Alle noch nicht Untergekommenen werden bis zu den Aufnahmeprüfungen weiterhin von der Kunsthochschule beraten.

Gleichzeitig startete Anfang Oktober das neue Semester der *foundationClass. 30 Personen aus unterschiedlichen Ländern und Regionen erhalten in dem dreimonatigen Kurs erneut die Chance, ihre bestehende Qualifikation für ein Kunst- und Designstudium und damit die Voraussetzung für die Teilnahme an der Eignungsprüfung einer Kunsthochschule nachzuweisen. Die *foundationClass wird von Professor Ulf Aminde geleitet und von Lehrbeauftragten und Tutor_innen tatkräftig unterstützt. In ihr werden Grundlagen der Kunst und Gestaltung in den Fächern Photographie und Video/Digitale Medien, Zeichnen und Druckgrafik, Grafik-, Produkt- und Textil–Design, Malerei und Plastisches Gestalten unterrichtet. Auch die Vermittlung theoretischer Grundlagen sowie zahlreiche begleitende Aktivitäten zum Kennenlernen von Strukturen und Leuten aus der deutschen Kunst- und Designszene sind Bestandteil des Angebotes. Dank der Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) finden auch Sprachkurse in Deutsch statt.

Arbeiten aus der *foundationClass werden bis zum 30. Oktober 2016 in der Institution »West Den Haag« gezeigt. Die Ausstellung wurde kuratiert von Max Grau. Weiteres dazu: www.westdenhaag.nl/exhibitions/16_09_Ulf_Aminde_II

Die *foundationClass wird finanziert aus Mitteln der Berliner Qualitätsoffensive für die Lehre der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

Link: www.foundationclass.org


Exzellenzcluster »Bild, Wissen, Gestaltung« stellt im Martin-Gropius-Bau aus

Mitwirkung der Kunsthochschule an Präsentation, Katalog und Rahmenprogramm

Die bevorstehende Ausstellung »+Ultra: Gestaltung schafft Wissen« im Martin-Gropius-Bau in Berlin findet unter maßgeblicher Beteiligung von Studierenden, Absolvent_innen und Lehrenden aus dem Designbereich der weißensee kunsthochschule berlin statt. Die Ausstellung reflektiert die steigende Bedeutung, die der Gestaltungs-Disziplin als gesellschaftlichem Katalysator und kulturellem Motor zugestanden wird, wie nicht zuletzt im Titel deutlich wird. Es werden Ergebnisse aus Masterarbeiten sowie Forschungsprojekten der Kunsthochschule gezeigt, die u.a. im Exzellenzcluster »Bild, Wissen, Gestaltung« entstanden sind. In diesem Cluster arbeiten unter Federführung der Humboldt-Universität Geistes-, Natur- und Technikwissenschaften, Medizin und – erstmalig für Grundlagenforschung – auch die Gestaltungsdisziplinen Design und Architektur zusammen, darunter der Designbereich der Kunsthochschule unter Leitung von Professorin Carola Zwick.

Unter den ausgestellten elf Kunsthochschul-Exponaten sind zum Beispiel Modelle und Projektskizzen aus dem Forschungsschwerpunkt »Experimentelle Materialforschung« des Fachgebiets Textil- und Flächen-Design. Am Rahmenprogramm beteiligen sich Absolvent_innen, die eine Vorlesung und Workshops für Schüler_innen anbieten. Katalogbeiträge lieferten unter anderem die Professorinnen der weißensee kunsthochschule berlin Dr. Zane Berzina (Fachgebiet Textil- und Flächen-Design) und Carola Zwick (Fachgebiet Produkt-Design) sowie Professor Dr. Jörg Petruschat (Fachgebiet Theorie und Geschichte).

»+Ultra: Gestaltung schafft Wissen« wird für das Publikum am Freitag, den 30. September 2016, um 10 Uhr eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 8. Januar 2017 zu sehen. Eintritt frei.
Ort: Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Weiteres unter: bit.ly/2cQin8Q

Foto: Kristin Dolz »Die Transform« Masterarbeit 2015 weißensee kunsthochschule berlin


Trauer um Jutta Limbach

Hochschulratsvorsitzende der Kunsthochschule gestorben

Die weißensee kunsthochschule berlin trauert um Prof. Dr. Jutta Limbach (27.3.1934-10.9.2016). Die Berliner Justizsenatorin a.D. und frühere Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts der Bundesrepublik war seit 2011 Vorsitzende des Hochschulrates der Kunsthochschule. 2015 war sie in dieser Funktion für eine weitere vierjährige Amtszeit wiedergewählt worden.

Jutta Limbach engagierte sich mit Herz und Verstand für die Belange der Kunsthochschule. Sie vereinte in unvergleichlicher Weise ihre fachlichen Kompetenzen mit der Neugierde auf Kunst und Design. Ihre Empathie für die Studierenden sowie für die gesamte Institution und ihr bestechender Humor, der ihre Einschätzungen und Stellungnahmen begleitete, werden fehlen.

Der Hochschulrat berät die Hochschulleitung und die akademischen Gremien und hat außerdem weitreichende Befugnisse: So gehört zu seinen Aufgaben unter anderem die Billigung des Entwurfs und Feststellung des Haushaltsplanes, die Entscheidung über Entwicklungs- und Ausstattungspläne und die Einrichtung und Aufhebung von Studiengängen.


Die Weißenseer Kunsthochschule als Denkmal

Vortrag und Führung zum Tag des offenen Denkmals

Das im Kern aus den 50-er Jahren stammende Gebäude-Ensemble der weißensee kunsthochschule berlin ist der letzte in Deutschland erhaltene Gebäudekomplex des Bauhaus-Architekten Selman Selmanagi?. Als typisches Beispiel der Nachkriegsmoderne steht es unter Denkmalschutz. Neben der Architektur ist vor allem die nahezu im Originalzustand erhaltene Aula der Kunsthochschule mit ihrer exquisiten Holzvertäfelung ein einzigartiges Kleinod der Architekturgeschichte. Sie wurde im Jahr 2011 von der Wüstenrot Stiftung restauriert und saniert. Zum Tag des offenen Denkmals lädt die weißensee kunsthochschule berlin alle Interessierten zum Besuch ein.

Zeiten:
Sonntag, 11. September 2016, geöffnet von 10-15 Uhr
11 Uhr:
Martin Jennrich, Architekturbüro baukanzlei: Führung durch die denkmalgeschützten Räume der weißensee kunsthochschule berlin.
13 Uhr:
Eberhard Roller, Akanthus Restaurierungen, Berlin: »Kleine Schritte retten große Baukultur - Restaurieren durch Unterlassen.«
Adresse: weißensee kunsthochschule berlin, Bühringstraße 20, 13086 Berlin.

Weitere Informationen über die Pressestelle, Birgit Fleischmann, Tel: 030-47705-222 (Di-Do 9.00-16.00 Uhr), E-Mail: presse@kh-berlin.de.

Foto: Wüstenrot Stiftung / Philipp Lohöfener


Neubesetzung Gastprofessur Kunsthalle - Weiterentwicklung des bisherigen Konzeptes

Auf Empfehlung der Fachgebiete hat der Akademische Senat der weißensee kunsthochschule berlin für die kommenden vier Jahre die Gastprofessur im fachgebietsübergreifenden Lehrbereich „Visualisierung, Vermittlung, Präsentation“, zu der die Leitung der Kunsthalle am Hamburger Platz gehört, an das Künstlerduo Christoph Wachter und Mathias Jud vergeben.

Voraussetzung war die weitere Förderung des Lehrbereichs über das Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre ("Qualitätspakt Lehre") bis zum Jahr 2020. Aus diesen Mitteln finanziert die Kunsthochschule sowohl die Gastprofessur als auch Künstlerische Mitarbeiter_innen in den Fachgebieten.

Christoph Wachter und Mathias Jud wurden in einem mehrmonatigen hochschulinternen Diskussions- und Findungsprozess, im Rahmen dessen unterschiedliche Konzepte zum Weiterbetrieb der KUNSTHALLE zur Diskussion standen, ausgewählt. Sie überzeugten mit ihrer Idee, die Kunsthalle zu einer „partizipativen Interventions- und Entwicklungsplattform“ weiter auszubauen. “Wir schaffen einen prototypischen, heterotopischen Ort. Im Unterschied zu tradierten Institutionen werden wir nicht etwas zeigen, sondern generell unterschiedlichen Ansichten und Zusammenhängen Raum geben.” (Wachter/Jud)

Christoph Wachter und Mathias Jud wurden beide in Zürich geboren und leben dort und in Berlin. Seit dem Jahr 2000 realisieren sie gemeinsam Kunstprojekte. Bereits ihre erste gemeinsame Arbeit “Zone*Interdite”, in der sie den Fokus auf die Fähigkeit unabhängiger Wahrnehmung legten, erregte weltweites Aufsehen durch die Enthüllung von Geheimgefängnissen in Guantánamo Bay, in Bagram, Afghanistan und im Irak.

Die Kunsthochschule verbindet mit der Vergabe der Gastprofessur an Wachter/Jud die Hoffnung auf eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Arbeit und den weiteren Ausbau der KUNSTHALLE zu einem lebendigen Aktionsort.

Link: www.wachter-jud.net


Offene Türen in Weißensee - Kunsthochschule präsentiert neue Arbeiten ihrer Studierenden

Ideen und Neu-Entwicklungen in den Designbereichen, aktuelle künstlerische Arbeiten aus der Malerei und Bildhauerei und Auseinandersetzungen mit Bühnen- und Kostümbild sowie dem öffentlichen Raum werden von Studierenden der weißensee kunsthochschule berlin auch in diesem Jahr zum Abschluss des akademischen Jahres 2015/16 präsentiert.

Zusätzlich zu den Ateliers und Projekträumen werden die zahlreichen Werkstätten der Hochschule auf dem Campus am Wochenende 16./17. Juli 2016 geöffnet sein. Von 12-20 Uhr sind alle Interessierten zum Rundgang - Tage der offenen Tür 2016 herzlich eingeladen.

Wie in den Vorjahren werden Abschlussarbeiten, die in den Studiengängen der Freien Kunst und der Visuellen Kommunikation entstanden sind, an anderen Orten präsentiert: im ehemaligen Kaufhaus Jandorf und im Direktorenhaus.

weißensee kunsthochschule berlin
Rundgang – Tage der offenen Tür 2016
Aktuelle Bachelor-, Master- und Studienarbeiten aus allen Fachgebieten auf dem Campus in der Bühringstraße 20, 13086 Berlin
Samstag/Sonntag, 16./17. Juli 2016, 12-20 Uhr

Abschlussausstellung. Bildhauerei, Malerei, Raumstrategien
Kaufhaus Jandorf, Brunnenstr. 19, 10119 Berlin
Eröffnung: Freitag, 15. Juli 2016, 19 Uhr
16.-28. Juli 2016, täglich 14-19 Uhr

Abschlussausstellung. Visuelle Kommunikation
Direktorenhaus, Am Krögel 2 , 10179 Berlin
Eröffnung: Donnerstag, 14. Juli 2016, 19 Uhr
15. - 21. Juli 2016, täglich 12-20 Uhr

Für die Gestaltung der Einladungen, Plakate und Animation zu den Veranstaltungen zeichnen in diesem Jahr Christopher Schmidt und Stefanie Schwarzwimmer verantwortlich.  Die beiden gewannen den intern ausgeschriebenen studentischen Wettbewerb, den Simone Schöler, Fachgebiet Visuelle Kommunikation, betreute. Alle eingereichten Arbeiten werden zum Rundgang gezeigt.

Weitere Information über die Website: www.kh-berlin.de


Suspense – Mart Stam Preis 2015 im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Die Ausstellung »Suspense – Mart Stam Preis 2015« präsentiert Arbeiten der Preisträger_innen im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Kurator ist Stéphane Bauer, Leiter des Kunstraums Kreuzberg/Bethanien. Zum 18. Mal konnte im Herbst 2015 der Mart Stam Preis an die besten Absolvent_innen der weißensee kunsthochschule berlin verliehen werden. Der jährlich von den Freundeskreisen der Kunsthochschule, der Mart Stam Gesellschaft und der mart stam stiftung für kunst + gestaltung ausgelobte Preis besteht aus der Finanzierung einer Ausstellung und eines Katalogs.

In den prämierten Arbeiten spiegelt sich die Breite der Studienrichtungen wider. Anna Marin und Konstantin Potapov sind mit zeichnerischen Arbeiten vertreten, sie haben Bücher über Alltagsszenen entworfen, Barbara Lenartz beschäftigt sich als Bühnenbildnerin in ihrer Installation mit dem fiktiven Leben der Frau E., der Bildhauer Anselm Schenkluhn realisiert raumgreifende Arbeiten mit gefundenen Materialien und Charlotte Wiese entwickelt geheimnisvolle Schwarz-Weiß-Bilder mit einem einfachen Fotokopiergerät.

Ausstellung „Suspense –  Mart Stam Preis 2015“
Anna Marin, Barbara Lenartz, Konstantin Potapov, Anselm Schenkluhn, Charlotte Wiese
Dauer: 2. bis 9. Juli 2016
Eröffnung: Freitag, 1. Juli 2016, 19 Uhr

5. und 8. Juli, 18 Uhr:
»Anna Marin liest aus ihren gezeichneten Kurzgeschichten«

Finissage: Sonnabend, 9. Juli 2016
Zur Finissage findet um 15 Uhr eine Lesung statt: »Anna Marin liest aus ihren gezeichneten Kurzgeschichten«. Anschließend führt Kurator Stéphane Bauer durch die Ausstellung und um 18 Uhr versteigert Barbara Lenartz in einer Auktion Reliquien aus ihrer Arbeit »Die Auflösung der Frau E.«

Katalog und Präsentation konnten durch die Unterstützung von GASAG, degewo und Laserline und in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien realisiert werden.


Neue Mitglieder im Hochschulrat: Peter Raue und Werner Kehren

Der bekannte Berliner Rechtsanwalt und Kunstförderer Prof. Dr. Peter Raue und der Finanzvorstand der Berliner Stadtreinigung (BSR) Werner Kehren werden neue Mitglieder des Hochschulrats der weißensee kunsthochschule berlin. Sie waren von der Hochschule vorgeschlagen worden, die Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft bestellte sie jetzt für eine Amtszeit von vier Jahren.

Der Hochschulrat hat weitreichende Befugnisse: So gehört zu seinen Aufgaben unter anderem die Billigung des Entwurfs und Feststellung des Haushaltsplanes, die Einrichtung und Aufhebung von Studiengängen sowie eine Mitwirkung bei der Wahl der Hochschulleitung.

Hochschulratsvorsitzende der weißensee kunsthochschule berlin bleibt Prof. Dr. Jutta Limbach, Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts a.D., die das Amt seit 2011 inne hat. Ebenfalls Mitglied bleibt die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Knapstein, Kuratorin am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart. Ergänzend sind qua Amt die Rektorin der weißensee kunsthochschule berlin Leonie Baumann sowie die Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres Mitglieder. Die bisherigen Mitglieder Prof. Dr. Dieter Puchta sowie Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh hatten ihre Positionen nach langjähriger Mitwirkung  zur Verfügung gestellt.


»Intelligente« Werkstoffe sinnvoll einsetzen – Ingenieurswissen trifft Designkompetenz

Piezokeramiken

Die Entwicklung sogenannter Smart Materials, Werkstoffe, die sich durch äußere Reize wie Temperatur oder Strom verändern, ist in den letzten Jahren rasant fortgeschritten. Zur Erforschung der Anwendungsgebiete und zur Erhöhung der Akzeptanz dieser »intelligenten“ Werkstoffe wurde 2014 das Projekt »Smart Tools for Smart Design« gegründet. Gezielt setzten sich Ingenieur_innen und Designer_innen zusammen, um durch die unterschiedlichen Sicht- und Arbeitsweisen bestmögliche Ergebnisse für die Entwicklung neuer Produkte zu erzielen.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt wurde getragen von verschiedenen Fraunhofer-Instituten und dem Fachgebiet Textil- und Flächen-Design, Abteilung Experimentelle Materialforschung, der weißensee kunsthochschule berlin. Die Projektkoordination lag beim Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik in Chemnitz. In der nächsten Woche findet das Abschlusssymposium zum Projekt an der Kunsthochschule statt.

Die interdisziplinären Teams erarbeiteten eine spezielle Werkstoffdatenbank, in der die Expert_innen ihr Fachwissen über Piezokeramiken, Formgedächtnislegierungen und elektroaktive Polymere bereitstellten. Gleichzeitig entstand eine »Toolsammlung«, die mit der visuellen be-greifbaren Sprache der Designer_innen arbeitet. Damit wurde die Grundlage geschaffen, um gemeinsam innovative Lösungsansätze für neue Produkte zu generieren.

Zum Abschlusssymposium, in dem die Ergebnisse präsentiert werden, das Fachgebiet Textil- und Flächen-Design, Abteilung Experimentelle Materialforschung, Prof. Dr. Zane Berzina, Prof. Dipl.-Ing. Christiane Sauer, Dipl.-Des. Veronika Aumann, Dipl.-Des. Julia Wolf, alle Interessierten herzlich ein.

Zeit: Dienstag, 24. Mai 2016, 16-20 Uhr
Ort: Aula, weißensee kunsthochschule berlin
Bühringstraße 20, 13086 Berlin
Programm im Anhang. Eintritt frei.


Zeitgenössische künstlerische Produktion mit eigener Experimentierlust verbinden

Die Open Art Academy der Kunsthochschule lädt zur Teilnahme ein

Im Sommer öffnet die vierte Open Art Academy der weißensee kunsthochschule berlin ihre Workshop-Türen. Fünf Wochenendkurse für Zeichnen, Drucken, Färben und Filmen bietet die diesjährige Sommerakademie im August und September an. Das für alle Interessierten offene Workshop-Angebot entspringt einer Kooperation der weißensee kunsthochschule berlin mit boesner Berlin, dem Händler für professionelle Materialien für Kunstschaffende. Alle Workshopleiter_innen sind Absolvent_innen der weißensee kunsthochschule berlin.

Veranstaltungsort ist die KUNSTHALLE am Hamburger Platz der weißensee kunsthochschule berlin. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils 15 Plätze begrenzt. Es wird eine Gebühr von 50 Euro pro zweitägigem Workshop erhoben, in der die Kosten für das bereitgestellte Material enthalten sind. Die Anmeldezeit beginnt am Montag, den 25. April 2016.

Termine / Themen:
20. / 21.08. / 11-16 Uhr / Elke Fiebig: Textile Mapping: Bundle Dye. Textile Objekte gefärbt mit lokalen Funden.
27. / 28.08. / 11-16 Uhr / Ellen Bilz: Experiment Druckgrafik oder Wie ich ohne Presse drucken kann.
03. / 04.09. / 11-16 Uhr / Katalin Pöge & Jana Dörfelt: Was zeichnest du, Maschine?
11. / 12.09. / 11-16 Uhr / Maria Dabow: Vom Bild zum bewegten Bild: Foto- und Filmproduktion ohne Kamera.
17. / 18.09. / 11-16 Uhr / Michael Ross: Comics, Character Design, Visuelles Storytelling.

Kontakt und Anmeldung:
weißensee kunsthochschule berlin, Bühringstr. 20, 13086 Berlin
Jan van Riesenbeck
E-Mail: openartacademy@kh-berlin.de
Telefon: 030-89 39 75 99 (montags 14.30 – 16.30 und dienstags 10 – 13Uhr)
facebook.com/openartacademy
Weitere Informationen zu den einzelnen Workshops unter www.kh-berlin.de


*foundationClass konstituiert

60 Bewerbungen von Geflüchteten

Die weißensee kunsthochschule berlin hat mit ihrem Angebot für Geflüchtete weit mehr Resonanz erhalten, als erwartet. Über 60 Bewerbungen waren bis zum 20. März eingegangen, 39 Personen wurden aufgenommen. Die *foundationClass wird aufgrund der hohen Zahl der Studierenden in zwei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe wird im Sommersemester 2016 und die zweite im Wintersemester 2016/17 starten.

Die Teilnehmer_innen kommen zum größten Teil aus Syrien, einige aus dem Irak, dem Iran und Ägypten sowie aus dem Sudan. Ein Drittel sind Frauen. Viele hatten bereits Kunst oder Design studiert, oder ein Studium aufgenommen und beabsichtigen nun einen Bachelor- oder Masterabschluss zu erwerben. Mit der *foundationClass erhalten sie die Unterstützung, ihre beruflichen Wege fortzusetzen.

Die *foundationClass wird von Professor Ulf Aminde geleitet. Unterstützt wird er von den Lehrbeauftragten Bonaventure Ndikung in Theorie und Geschichte, Azin Feizabadi im Bereich Fotografie und Video/Digitale Medien, Marina Naprushkina in Zeichnen und Druckgrafik, Ali Mahmoud im Bereich Grafik-, Produkt- und Textil–Design, Nasser Hussein in der Malerei und Ali Kaaf im Plastischen Gestalten.

Sprachkurse in Deutscher Sprache können in der Kunsthochschule begleitend dank der Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) stattfinden. Die *foundationClass wird finanziert aus Mitteln der Berliner Qualitätsoffensive für die Lehre der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.


Fähigkeiten erkennen und fördern

mart stam stiftung für kunst + gestaltung präsentiert sich zur Berliner Stiftungswoche

Unter den 850 Stiftungen, die in Berlin tätig sind, ragt die mart stam stiftung für kunst + gestaltung als kleine, zielgerichtete, tatkräftige und außerordentlich aktive Stiftung hervor. Ihr Ziel ist es, die weißensee kunsthochschule berlin zu fördern. Sie unterstützt unter anderem Absolvent_innen mit Atelierzuschüssen und vergibt an Studierende das »Mart Stam Stipendium« (Deutschlandstipendium)- durch private Kofinanzierung aus ihrem großen Netzwerk der Kooperationspartner_innen.

Im Rahmen der 7. Berliner Stiftungswoche vom 19. bis zum 29. April 2016 präsentiert die mart stam stiftung für kunst + gestaltung Projekte aus der Kunsthochschule zum diesjährigen Thema der Stiftungswoche »Von der Würde des Menschen«. Unter anderem wird die neu eingerichtete „*foundationClass“ vorgestellt, die es geflüchteten Menschen erleichtern soll, ein Kunst- oder Design-Studium wieder aufzunehmen. Präsentiert wird außerdem das studentische Projekt mit Geflüchteten „kommen & bleiben“. Studierende der Initiative „Bermuda Garten“ – ein Urban Gardening Projekt in direkter Nachbarschaft zur Kunsthochschule, werden die Gäste der Veranstaltung bekochen.

Prof. Dr. Heik Afheldt, Vorsitzender des Kuratoriums der mart stam stiftung für kunst + gestaltung und Leonie Baumann, Rektorin der weißensee kunsthochschule berlin, führen durch die Veranstaltung »Fähigkeiten erkennen und fördern«. Außerdem werden Teilnehmer_innen der einzelnen Projekte anwesend sein.

Zeit: Dienstag, 26. April 2016, ab 18 Uhr
Ort: Mensa der weißensee kunsthochschule berlin, Bühringstraße 20, 13086 Berlin
Eintritt frei.

Detailliertes Programm: bit.ly/1qlCdMa


»local international 15/16« - Ausstellung des Modedesign-Projekts

22 Modestudierende aus Dhaka/Bangladesh und Berlin entwickelten im vergangenen Semester innovative Design-Ansätze und Strategien, um ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und die Problematiken der globalen Herstellungsketten schaffen.

»Bangladesch ist nach China der zweitgrößte Exporteur in der Textilindustrie und damit ist die Entwicklung dieses Wirtschaftszweigs besonders wichtig für das Land. Hieraus ergibt sich ein Unterschied zur Ausbildung in Berlin und Westeuropa, die stärker auf den kreativen Aspekt im Fashion Design setzt,« sagt Megan Ashton, eine Teilnehmerin des Projekts.

Die Abschlussausstellung in der KUNSTHALLE am Hamburger Platz der weißensee kunsthochschule berlin zeigt nun die Ergebnisse des Austauschprojekts zwischen Bangladesch und Berlin, initiiert vom Goethe-Institut Bangladesch, der weißensee kunsthochschule berlin und der Universität der Künste Berlin, in Kooperation mit BGMEA, University of Fashion & Technology, Dhaka.

Modedesigner_innen sowie Studierende aus Berlin und Bangladesch blicken stolz auf ein gelungenes Projekt zurück. Nach dem Projektstart im November 2014, an dem junge, bereits graduierte Modedesigner_innen aus Berlin und Bangladesch teilnahmen, startete »local international« im zweiten Durchgang diesmal als Austauschprojekt für Studierende im Oktober 2015 mit einer Exkursion nach Berlin. Acht ausgewählte bangladeschische Studierende besuchten ihre deutschen Tandem-Partner_innen zu einem Auftakt-Workshop. In Berlin trafen sie Spezialist_innen für ökologische Mode, besuchten junge Berliner Modeschaffende und nachhaltig wirkende Modelabels.

Direkt im Anschluss fand der Gegenbesuch statt: 14 Projektteilnehmer_innen aus Berlin reisten nach Dhaka. Die Gruppe nahm an Workshops über nachhaltiges Modedesign teil und besuchte NGOs, die sich für faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie einsetzen. Sie besuchten Firmen, die nachhaltige Produktionsmethoden fördern und z.B. traditionelle, textile Handwerksmethoden, wie die Kunst des Indigo-Färbens, neu aufleben lassen.

Alle Ergebnisse des Projekts werden nun in Berlin gezeigt; anschließend in Dhaka.

local international - Ausstellung vom 21. bis zum 27. April 2016
Ort: KUNSTHALLE am Hamburger Platz der weißensee kunsthochschule berlin
Gustav-Adolf-Str. 140 , 13086 Berlin
www.kunsthalle.kunsthochschule-berlin.de

Vernissage: Mittwoch, 20. April 2016, 18 Uhr; Finissage: Mittwoch, 27. April 2016, 18 Uhr

Öffnungszeiten: täglich 15 bis 18 Uhr. Eintritt frei.
www.local-international.org

Kontakt: contact@localinternational.org
Prof. Heike Selmer (weißensee kunsthochschule berlin) und
Prof. Valeska Schmidt-Thomsen (Universität der Künste Berlin)


Bewerbungszeitraum für Masterstudiengang Raumstrategien startet

Nächster Studienbeginn an der Kunsthochschule: Oktober 2016
 
Der weiterbildende Masterstudiengang Raumstrategien entstand aus dem Konzept einer architekturbezogenen und künstlerischen Praxis im städtischen Raum. Der Studiengang möchte die Begriffe »Raum« und »Öffentlichkeit« neu überdenken. Er fasst dabei den Begriff »Raum« als virtuellen, globalen und städtischen Raum auf und möchte »öffentlichen Raum« und künstlerisches Agieren darin mit der Aktualität dieser drei »Räume« konfrontieren. Der Studiengang verbindet künstlerisches Arbeiten mit dem Bestehen auf Öffentlichkeit im Sinne der demokratischen Teilhabe an gesellschaftlichen Räumen, an Lebensräumen und an lebenswichtigen Ressourcen.

Angesprochen sind Bewerber_innen aus allen künstlerischen und kunstwissenschaftlichen Bereichen, aus Architektur und Stadtforschung und aus kultur-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen. Das Studium bietet eine Weiterqualifizierung an der Schnittstelle zwischen künstlerischer Praxis und Diskursen in Feldern wie Kunsttheorie / Kunstkritik, politischer Theorie und Kunstgeschichte, kritischer Stadtforschung, Migrationsstudien oder Automaten- und Computertheorie.

Lehrende
Alice Creischer / Andreas Siekmann: Politische Theorie / Kunst im öffentlichen Raum
Stephan Mörsch / Gerda Heck: Migration Studies / Modelle
Michael Schwarz: Automatentheorie
Dr. Günter Nest, Elisa Bertuzzo: Interkultureller Vergleich, kritische Stadtforschung
Giulia Palladini: Performativität im Raum

Bewerbungsfrist/Anmeldezeitraum: 1. März bis 30. April 2016. Studienbeginn: 17. Oktober 2016

Studiengebühren: 1.250,- € zuzüglich 106,69 € Verwaltungsgebühr und optional 189,40 € Semesterticket. Seit dem Wintersemester 2015/16 ist ein Teilzeitstudium möglich.

Weitere Informationen:
Webseiten: http://www.kh-berlin.de und http://www.raumstrategien.com

Tel: +49 (0)30 47705 342 › Fax: +49 (0)30 47705 290
E-Mail: studienberatung@kh-berlin.de

*foundationClass für Geflüchtete

Bewerbung bis zum 20. März möglich für das Angebot an der Kunsthochschule in Weißensee

Ab sofort können sich Geflüchtete, die ein Kunst- oder Designstudium anstreben oder fortsetzen möchten, an der weißensee kunsthochschule berlin zur Teilnahme an der *foundationClass bewerben. Bewerbungsschluss ist der 20. März 2016. Interessierte, die ihren Asylantrag nicht vor 2011 gestellt haben, können vom 18. April bis zum 22. Juli 2016 im Kurs der *foundationClass den Nachweis ihrer bestehenden Qualifikation zu einem Kunst- und Designstudium rekonstruieren, um die Voraussetzungen für eine Eignungsprüfung an einer Kunsthochschule in Berlin oder Deutschland nachweisen zu können.

Die *foundationClass wird von Professor Ulf Aminde geleitet. Als Lehrbeauftragte für die unterschiedlichen theoretischen und künstlerisch/gestalterischen Inhalte wurden gewonnen: Bonaventure Ndikung, Azin Feizabadi, Marina Nabrushkina, Ali Mahmoud, Nasser Hussein und Ali Kaaf. Für die Begleitung in allen Fragen der Studienberatung und sozialer Belange steht den Kursteilnehmer_innen eine Person zur Seite. Für die Geflüchteten ist die Teilnahme als Gasthörer_innen unentgeltlich.

Die *foundationClass wird finanziert aus Mitteln der Berliner Qualitätsoffensive für die Lehre der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Eine Fortsetzung auch in den folgenden Semestern ist in Planung.

Bewerbungsformulare und weitere Informationen (in mehreren Sprachen): www.kh-berlin.de/projekt-detail/Project/detail/foundationclass-2051.html


Die Kunst und das Öffentliche. Ideen und Strategien für urbane Räume

Vortrags-, Lehrveranstaltungs- und Diskussionsprogramm im Februar 2016

Nach dem erfolgreichen Auftakt der Veranstaltungsreihe »Die Kunst und das Öffentliche« im Dezember 2015 lädt die weißensee kunsthochschule berlin an vier Tagen im Februar zu weiteren öffentlichen Vorträgen und Workshops ein: Die Kurator_innen Francesca Ferguson (Urban Drift), Hedwig Fijen (Manifesta) und Kasper König (Skulptur Projekte Münster) berichten über ihre Projekte und aktuellen Planungen; der Hamburger Künstler Christoph Schäfer gibt einen Einblick in seine künstlerische Praxis der Intervention im urbanen Raum; Thomas Hirschhorn spricht über sein künstlerische Engagement für eine breite, nicht-exklusive Öffentlichkeit.

Do. 4.2.2016, 11 – 13 Uhr: Workshop mit Christoph Schäfer
17 – 18:30 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Christoph Schäfer: Recht auf Stadt – Von Park Fiction zu PlanBude. Über Kunst, unabhängigen Urbanismus, Spinoza und das Recht auf Stadt.

Fr. 5.2.2016, 19 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Thomas Hirschhorn

Do. 11.2.2016, 14 – 16:30 Uhr: Vortrag und Workshop mit Francesca Ferguson: Urban Drift. Mögliche Strategien für künstlerische Praxis.
17 – 19 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Kasper König: Skulptur Projekte Münster als Langzeitstudie zum Selbstverständnis von Kunst im öffentlichen Raum

Fr. 12.2.2016, 10 – 11:30 Uhr: Workshop mit Kasper König.
12:00 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Hedwig Fijen (Englisch): Manifesta – Europäische Biennale für zeitgenössische Kunst.


Das Projekt »Die Kunst und das Öffentliche« soll Anregungen geben für neue künstlerische Ideen und Strategien in urbanen Räumen anhand exemplarischer Aktivitäten. Gerade in einer Stadt wie Berlin, in der politische, soziale und mediale Veränderungen neue Strategien zur Bewältigung erfordern, sollten die bisher nur ungenügend genutzten künstlerische Potenziale mehr in den Fokus gerückt werden.

Die weißensee kunsthochschule berlin will – mit den Fächern Raumstrategien und Bildhauerei – in dem mehrjährig angedachten Projekt Ideen und Strategien modellhaft erproben. Aufbauend auf das gegenwärtige Vortrags-, Lehrveranstaltungs- und Diskussionsprogramm sollen vom Sommer 2016 an Studierende und junge Absolvent_innen im Rahmen eines Wettbewerbs für urbane Interventionen, Gestaltungen und Strategien entwickeln, die temporär im öffentlichen Raum umgesetzt werden.

Detailliertes Veranstaltungsprogramm: www.kh-berlin.de/projekt-uebersicht/Project/overview/die-kunst-und-das-oeffentliche-1980/yes.html
Ort: weißensee kunsthochschule berlin, Bühringstraße 20, 13086 Berlin, T +49 (0)30 477 05 220

Koordination, Anmeldung, Kontakt und Information: Dorothea Strube, d.strube@kh-berlin.de

Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Kunst im Stadtraum.


Kunsthochschule richtet *foundationClass für Geflüchtete ein

Land Berlin bewilligt beantragte finanzielle Mittel

Die weißensee kunsthochschule berlin wird zum Sommersemester 2016 die sogenannte *foundationClass für geflüchtete Menschen einrichten. Das Angebot richtet sich an Geflüchtete, die in ihren Heimatländern entweder ein Kunst- oder Designstudium aufnehmen wollten, schon begonnen hatten oder einen Studienwechsel anstreben.

Der über ein bis zwei Semester geplante Kurs soll die Grundlagen für eine Bewerbung an einer deutschen Kunsthochschule vermitteln. Er bietet die Möglichkeit, verloren gegangene Unterlagen, Belege und Materialien zur bisherigen Qualifikation, die bei Eignungsprüfungen vorgelegt werden müssen, zu rekonstruieren.

Der Kurs ist innerhalb der weißensee kunsthochschule berlin im Fachgebiet Künstlerische Grundlagen angesiedelt und wird von Prof. Ulf Aminde geleitet.

Die Geflüchteten können im Rahmen des Angebotes die Infrastruktur der Hochschule nutzen, sich mit anderen Studierenden gemeinsam institutionelles Wissen aneignen und sich so auf ein Studium vorbereiten. Im Referat für Studienangelegenheiten wird den Geflüchteten eine Person für Fragen zum Studium und soziale Fragen beratend zur Seite stehen. Die Teilnehmer erhalten den Gasthörerstatus und sind von Gebühren befreit.

Die *foundationClass wird finanziert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft aus der Berliner Qualitätsoffensive für die Lehre.

Weitere Auskünfte über die Pressestelle, Birgit Fleischmann, Tel: 030 47705 222, Mail: presse@kh-berlin.de