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*foundationClass

WAS IST NEU?

Vielen Dank für dein Interesse an der *foundationClass! Bitte beachte, dass eine Bewerbung für die *foundationClass aktuell (noch) nicht möglich ist. Der letzte Jahrgang endete im April 2022. Sobald die Ausschreibung für einen neuen Kurs 2022/2023 startet, werden wir hier auf der Website darüber informieren.

Wenn du neue Ausschreibungen direkt per Mail zugeschickt bekommen möchtest, schreib’ uns gerne eine kurze Mail mit 1-2 Sätzen zu deiner Person (bitte keine Portfolios schicken) an foundationclass(at)kh-berlin.de.

Wenn du Fragen zur *foundationClass oder zur Aufnahmeprüfung/Studium an der weißensee kunsthochschule berlin hast, komm’ gerne auch in unsere online Beratungssprechstunde. Diese findet immer mittwochs von 11-12 Uhr statt - einfach auf den folgenden Link klicken: jitsi.kh-berlin.de/foundationClass/Beratung/Consulation

Die Beratungssprechstunde wird von den Programmleitenden Katharina Kersten oder Yemisi Babatola angeboten.

Mehr Informationen zu den Programminhalten findest du auch hier kh-berlin.de/studium/internationales/foundationclass und foundationclass.org

 

WAS IST DIE *foundationClass?

Die *foundationClass ist ein studienvorbereitendes Programm an der weißensee kunsthochschule berlin, in dem Studieninteressierte über Kunst und Design lernen, eigene künstlerische Praxis teilen und ein starkes Portfolio aufbauen/rekonstruieren können, um sich an deutschsprachigen Kunst- und Designschulen zu bewerben.

Es können sich alle Studieninteressierten bewerben, die nach Deutschland geflohen sind und hier einen Asylantrag gestellt haben und von Rassismus betroffen sind. Der Unterricht in der *foundationClass richtet sich an Personen, die den Wunsch haben ein Kunst- oder Designstudium aufzunehmen oder die ein bereits im Herkunftsland begonnenes Kunst- oder Designstudium fortsetzen wollen bzw. ein Studienwechsel anstreben. Wichtigste Bewerbungsvoraussetzung ist eine hohe Motivation und die Bereitschaft regelmäßig teilzunehmen.

Das Programm besteht aus künstlerisch-gestalterischen Workshops, Theorie-Kursen und Exkursionen in den Feldern Malerei, Digitale Medien, Zeichnen und Druckgrafik, Grafik-, Produkt– und Textildesign sowie Plastisch-Räumlich-Installatives Gestalten. Die Lehre wird geleitet von professionellen Künstler_innen, Designer_innen, Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen, die selber BIPoC sind und/oder deren Familien nach Deutschland migriert sind. Die Lehrbeauftragten der *foundationClass arbeiten teilweise schon seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen, unterrichten auch in anderen (Hochschul-)Kontexten und sind daher erfahrene Lehrpersonen:

Nadira Husain - Künstlerin, u.a. Gastprofessorin an der UdK, Ausstellung ‘Manzil Monde’ 26.06. - 02.10.2022 @Mathildenhöhe in Darmstadt

Krishan Rajapakshe - Visuelle_r Künstler_in, u.a. Gastprofessor_in in den Künstlerisch Gestalterische Grundlagen

Dr. Rena Onat - Kunst- und Medienwissenschaftlerin, u.a. hauptamtliche Frauenbeauftragte khb,

Ali Kaaf - Bildender Künstler, u.a. Ausstellung ‘Ich bin Fremder. Zweifach Fremder’, 01.12.2021 bis 20.02.2022 @Pergamonmuseum Berlin

Mohamad Halbouni - Student der Bildhauerei, Co-Lehrender

Ein *foundationClass Jahrgang läuft über mehrere Monate (bisher Juni bis Februar). Für diese Zeit erhältst du den Status Gasthörer_in und hast Zugang zu allen Einrichtungen (u.a. Werkstätten, Bibliothek, Computerstudio, Lehrveranstaltungen) der Hochschule. Du hast als Gasthörer_in keinen Anspruch auf BAföG, aber das JobCenter sollte deine Teilnahme als studienvorbereitende Maßnahme anerkennen und dich unterstützen, bei Bedarf vermitteln wir hier gerne. Die Teilnahme an der *foundationClass ist kostenlos. Als Gasthörer_in kannst Du leider keine Credit Points sammeln und bist auch nicht an der Hochschule immatrikuliert. Wenn Du an der *foundationClass teilnimmst, können wir mit Dir gemeinsam eine starke Bewerbungsmappe bauen, einen Platz im regulären Studium auch an der khb können wir nicht versprechen. Momentan werden nur rund 10% aller Bewerber_innen für ein Kunststudium in Berlin zugelassen. Außerhalb Berlins stehen die Chancen für eine erfolgreiche Bewerbung deutlich höher.

 

WAS IST DER HINTERGRUND DER *foundationClass?

Die *foundationClass wurde 2016 von Ulf Aminde mit Unterstützung des Fachgebietes der Künstlerisch Gestalterischen Grundlagen ins Leben gerufen und wird seit 2020 von Yemisi Babatola, Katharina Kersten und Ulf Aminde in enger Zusammenarbeit mit den o.g. Lehrenden geleitet.

Ulf Aminde, Co-Leitung *foundationClass, Künstler, Professor und Fachgebietssprecher in den Künstlerisch Gestalterischen Grundlagen

Yemisi Babatola - Projektleitung *equalAccess und Co-Leitung *foundationClass, kommt aus der intersektionalen Bildungs- und Empowermentarbeit mit Fokus auf queere junge Gruppen

Katharina Kersten - Co-Leitung *foundationClass, seit 2013 in den Bereichen Menschenrechte mit den Schwerpunkten Zugang zu Bildung und Anti-Diskriminierung tätig

Ein wichtiges Gründungsziel war es, einen selbst- und machtkritischen Raum innerhalb der weißensee kunsthochschule berlin zu schaffen, an dem dominante Blicke und Narrative in der Kunstausbildung reflektiert und in Frage gestellt werden. Mehr und mehr hat sich dieser Anspruch auch in eine hochschulbezogene Praxis des Mitgestaltens am Abbau von institutionellen Hürden und Diskriminierung im Zugang zur Kunst- und Designausbildung übersetzt. Das Team der *foundationClass ist in den relevanten Hochschulgremien vertreten und steht in einem engen internen Austausch u.a. mit dem Empowerment Projekt *equalAccess, mit der Frauenbeauftragten Rena Onat, dem diskriminierungssensiblen Forschungsprojekts +dimensions, der Psychologischen Beratung Kristina Utz.

Die *foundationClass hat sich in den letzten sechs Jahren in der Berliner Landschaft vernetzt zu den Themen Inklusion, Diversität und machtkritischen Perspektiven in Kunst- und Kulturinstitutionen. Wir beziehen uns in der Arbeit auf Diversity Arts Culture, auf die KontextSchule, auf IPäd, auf die Neue Nachbarschaft Moabit und das Moabit Mountain College und viele mehr. Das Programm steht nach sechs Jahren (prekärer) Projekterfahrung nun an einem notwendigen Punkt der Introspektion und Reflektion, die Hand in Hand mit einer Auswertung von Erfolgen und Fehlern geht. Mit Unterstützung von Team-Supervision und der Expertise von Yemisi Babatola konnte eine Gemeinschaftsvereinbarung entwickelt werden. In der Vereinbarung wird selbstkritisch transparent gemacht und anerkannt, wo die *foundationClass in ihrer Praxis und Arbeit aktuell steht, welche Hürden bestehen und wo ihre Visionen und Bestrebungen für die Zukunft liegen. Gleichzeitig benutzen wir den Text als eine verbindliche Vereinbarung zwischen allen, die bereits Teil von *foundationClass sind oder es werden möchten, um ein sichereres Miteinander anzustreben: rundgang.kh-berlin.de/foundationclass-mission-und-vision-und-gemeinschaftsvereinbarungen/.

Die *foundationClass ist ein Drittmittelprojekt an der weißensee kunsthochschule berlin und wird aktuell finanziert aus Mitteln der Berliner Qualitäts- und Innovationsoffensive der Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung und den Förderprogrammen WELCOME und INTEGRA des Deutschen Akademischen Auslandsdienst. Beide Programme enden dieses Jahr und werden nicht neu aufgelegt, sodass auch für die *foundationClass wichtige Fördergelder wegfallen.

 

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DO YOU WANT TO APPLY? Thank you for your interest in *foundationClass! Please note that it is not possible to apply at the moment! As soon as the call for applications for a new course 2022/2023 starts, we will inform you here. Alternatively you can receive news on the opening of applications directly via email if you send us a short message with 1-2 sentences about yourself (please do not send portfolios) to foundationclass(at)kh-berlin.de.

We invite you to ask questions about the programme or studying at artschool weißensee during our weekly online video conference consultation hour on wednesdays from 11-12 a.m. - please click here: jitsi.kh-berlin.de/foundationClass/Beratung/Consulation

The consultation hour is offered by the programme organisers Katharina Kersten or Yemisi Babatola.

 

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