Gunter Eisermann


Statement

Statement

Durch den technologischen Fortschritt, die rasante Entwicklung der Elektronik in den letzten Jahren, haben die traditionellen Ausdrucksmittel der Kunst eine Bereicherung erfahren. Besonders das »bewegte Bild«, durch die inzwischen verbreitete Videotechnik vergleichsweise einfach selbst herstellbar und beinahe überall vorzuführen, kann dem Bühnenbildner in der Entwurfsarbeit helfen.
Das Problem, mit Zeichnungen, Modellen und Worten den Partnern in einer Inszenierung bestimmte Abläufe (Bewegungen, Lichtwechsel, Umbauten...) oft nur eingeschränkt veranschaulichen zu können, findet eine Lösung. Natürlich ist das Spektrum breiter. Es reicht von der simplen Dokumentation künstlerischer Arbeit bis zur eigenständigen Kunstform: »Video«. Allerdings - der Umgang mit dem Medium will erlernt sein. Und das ist leider abstrakter und formaler als die Aneignung traditioneller künstlerischer oder handwerklicher Techniken, weil auf den sinnlichen Umgang mit einem materiellen Arbeitsergebnis verzichtet werden muß.
Die Ausbildung:
- Einführungskurs Aufnahme (theoretische Grundlagen,Kameratechnik, Bildgestaltung)
- Einführungskurs Nachbearbeitung (Bild- und Tonschnitt, Mischung)
- Einführungskurs Spezialtechniken (Animation, Bildbearbeitung)
Diese Einführungskurse befähigen zum Umgang mit der Videotechnik und zur selbständigen Durchführung einfacher Videoprojekte.
Darauf aufbauend sind Vertiefungen und Spezialisierungen möglich.
Der Unterricht erfolgt individuell oder in kleinen Gruppen.