Wintersemester 2015/2016, BA/MA Visuelle Kommunikation

Macht wohnen glücklich?*

Wohnen, leben, arbeiten - Perspektiven für das Leben

nach dem Studium

 

In zwei, drei Jahren haben Sie Ihr Studium abgeschlossen. Dann stellt sich nicht nur die Frage, wie Sie Ihren Lebensunterhalt verdienen werden, sondern auch, wie und wo Sie wohnen

und arbeiten werden: am selben Ort oder räumlich getrennt; alleine, mit Anderen, mit (einer zukünftigen) Familie;

in der Innenstadt, am Stadtrand oder auf dem Land. Der Stadtteil, das Haus und die Räume, in denen wir wohnen,

sind nicht nur Ausdruck unserer individuellen Präferenzen,

sie sind zu allererst Ausdruck der Rahmenbedingungen, die uns in ökonomischer Hinsicht gesetzt sind.

In Berlin werden bezahlbare Wohnungen und bezahlbare Arbeitsräume für Künstler und Designer allmählich knapp.

Das, was die Stadt einmal so attraktiv für junge Kreative aus der ganzen Welt gemacht hat – die vielen Nischen und Freiräume, die niedrigen Mieten und Lebenshaltungskosten – wird

es schon bald nicht mehr geben, zumindest nicht in einigermaßen

zentraler Lage.

Wie sollen die darauf reagieren, die jetzt noch studieren, sich aber schon bald selbständig machen wollen? Wie möchten sie und wie werden sie einmal wohnen und arbeiten?

Ausgehend von den konkreten Situationen der Studierenden und ihren Wünschen an ihre private und berufliche Zukunft,

wollen wir uns mit unterschiedlichen Wohn- und Lebensformen befassen. Was für Alternativen gibt es jenseits von

Singleleben und Kleinfamilie? Wie kann man noch wohnen?

 

* »Wohnen macht glücklich« ist der Titel eines der unzähligen Bilderbücher, die es zum Thema Wohnen gibt.

Teilnehmer Sefa Pala, Rahel Hanna Ruth Goetsch, Frederic Engelhardt, Lukas Zeilinger, Katharina Reinsbach, Viktoria Pidust, Petra Péterffy, Rie Yamada
ProjektkategorieSemesterprojekt Projekt-Fächer BA/MA Visuelle Kommunikation