Sommersemester 2026, BA/MA Visuelle Kommunikation VK_Startseite

Liminal Spaces

von Kaja Krebs

 

„Talking House“ impliziert, dass das Haus spricht, dass seine Bewohnenden sich in es einschreiben, es durch die Ablagerungen ihres Lebens zum Erzählenden ihrer eigenen Geschichte machen. Doch was ist mit den Räumen, die schweigen?

 

Liminal Spaces sind Schwellenräume. Sie sind leer und verlassen, erzeugen oft ein unheimliches aber auch melancholisches Gefühl. Sie wirken verloren und surreal. Sie verweisen auf ein Gefühl des Übergangs, wenn eine Gesellschaft, oder ein Individuum einen alten Zustand noch nicht verlassen hat, aber noch nicht in den neuen eingetreten ist.

 

Aus Fliesen, die sich in Räumen befinden, werden Räume, die sich in Fliesen befinden. Sie werden zu Dioramen, bewegen sich im Übergang von Zwei- zu Dreidimensionalität und konfrontieren die Betrachtenden im besten mit einem surrealen Gefühl des Übergangs, der Ungewissheit und des Dazwischenseins.

Supervision Prof. Kyung-hwa Choi-ahoi
Project categorySemester Project Project subjects BA/MA Visuelle Kommunikation
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Alle Rechte vorbehalten
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