Sommersemester 2021, BA/MA Produkt-Design , BA/MA Textil- und Flächendesign GreenLab

GreenDesign 10.0 – Acker Löffel Campus

Der globale Ausbruch von COVID-19 Ende 2019 hat uns gezwungen, unser Sein zu überdenken – nicht zuletzt unsere Beziehung zu Lebensmitteln. Spätestens jetzt stellen wir fest, dass die Frage, wie und was wir essen, eng mit einigen der großen Herausforderungen verbunden ist, denen wir uns weltweit gegenübersehen – vom Verlust der biologischen Vielfalt, dem Klimawandel und ökologischen Problemen bis hin zur persönlichen und öffentlichen Gesundheit sowie der ungerechten globalen Verteilung von Ressourcen und dem Hunger, den über eine Milliarde der Armen der Welt ertragen müssen. Gleichzeitig treten wir in eine Phase des radikalen technologischen Wandels ein, der die Art und Weise, wie wir unsere Nahrung anbauen, produzieren, verteilen und auch wahrnehmen, möglicherweise tiefgreifend verändern wird. Diese jüngsten Entwicklungen befeuern einen globalen und kontroversen Diskurs über die Bedürfnisse, Gewohnheiten und Werte der Menschheit, die in unseren Ernährungssystemen verankert sind. Zweifellos formt die Nahrung unsere biologischen Körper und unsere sozialen Beziehungen, während die Art und Weise, wie wir unsere Nahrung produzieren, zugleich einen wesentlichen Einfluss auf die Welt um uns herum ausübt.

 

Während des Sommersemesters 2020 wollten wir die Studierenden ermutigen, sich theoretisch und praktisch mit der aktuellen Situation rund um unsere Ernährung auseinanderzusetzen. Wir gingen den Wegen unserer Nahrungsmittel vom Anbau bis zur Verwertung nach und suchten Möglichkeiten für Interventionen in bestehende Abläufe. Wie kann Design dazu beitragen, unser Ernährungssystem zu erneuern?

 

Zu den Themen, die untersucht werden konnten, gehörten alternative Wege des Anbaus, der Herstellung, der Verteilung und des Konsumierens von Lebensmitteln; kulturelle und sensorische Aspekte des Essens; Lebensmittel als Medizin; die sozialen Aspekte der Beschaffung und des Kochens von Lebensmitteln; die Rhythmen und Rituale des Essens allein oder in Gemeinschaft und deren Veränderung unter den Pandemie-Bedingungen, von der Distanz im Supermarkt bis hin zu virtuellen Bieren mit Freunden. Wir druckten mit essbaren Materialien, untersuchten ihre sensorischen Qualitäten und arbeiteten mit Methoden der Molekularküche. Vorträge und Workshops gaben den Studierenden instruktive Einblicke in Materialforschung und -entwicklung und ermöglichten es ihnen erste Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln.

 

Rundfeld - Enzo Agger, Marius Knipp, Leila Wallisser

 

Muttererde ist ganz schön schön und noch dazu ein kleines Kraftwerk. Viel zu wenige von uns haben Bezug zu ihr. Wie wächst eigentlich dieses grüne schrumpelige Etwas, das sich im Supermarkt Bohne schimpft, und was passiert mit meinen Essensresten? Urbane Lebensstile sind weit von dem entfernt, was uns am Leben hält.

 

Warum also nicht ein bisschen Draußen nach drinnen verfrachten? Rundfeld ist ein zirkuläres System für die Pflanzenkultivierung und -verwertung in Innenräumen. Deine Abfälle kommen den Pflanzen dabei wieder zugute. Per Kompost wird neuer Humus hergestellt und der Bokashi liefert den Flüssigdünger.

 

An der Hochschule wird das Kultivieren zum Inhalt ganzjähriger Workshops in den Grundlagenfächern. Damit wird die Nutzpflanze Teil der Campuskultur, sowohl als ästhetisches Element als auch durch das Miterleben ihrer Zyklen, mit denen sie den studentischen Alltag über das Jahr prägt.

 

Greencurtain - Alexander Götze, Yunhwa Lim

 

Grüne Fassaden sind üblicherweise ein langwieriges und je nach System auch pflegeintensives Projekt.

Deshalb sind sie trotz ihrer Vorteile für Luftqualität und städtisches Mikroklima auch noch wenig verbreitet.

GreenCurtain ist im Vergleich dagegen viel unkomplizierter einzurichten und zu pflegen.

 

Tatsächlich handelt es sich auch eher um einen modular angelegten Pflanzenvorhang, der die dahinterliegende Gebäudewand

vollkommen intakt und die Luft dazwischen ungehindert zirkulieren lässt. Er kann aber auch an ganz anderen Orten und völlig frei aufgehängt werden.

Installiert wird die Bepflanzung mit Hilfe gespannter Stahlseile, die Wasser- und Nährstoffversorgung erfolgt über ein integriertes Pumpensystem.

Der immer wieder veränderbaren Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt, von nach außen gekehrten spießigen Zimmerpflanzenidyllen bis hin zu wild wuchernden dichten kleinen Urwäldern.

 

Schlaraffenland, The Land of Milk and Honey - Vaia Tatopoulou, Henrieke Neumeyer, Marleen Bauer

 

Ein umgrenzter Raum, nach oben offen, gebildet durch abgehängte Textilien, die ein Spektrum sinnlicher und kognitiver Assoziationen aktivieren. Die Stoffe sind versetzbar, individuell anpassbar und bilden immer neue Kombinationen. Überlagerungen entstehen, Öffnungen und Schließungen, unterschiedliche Durchblicke nach Innen oder Außen. Ein Gegenmodell zur vorgegebenen gebauten Architektur, zur funktional ausgerichteten Wirklichkeit.

 

Wir leben in ständiger Verfügbarkeit, ohne die Möglichkeit, abzuschalten. Permanenter Leistungsdruck, Informations- und Warenüberfluss, durchgetaktete oder fragmentierte Alltagsabläufe lassen uns nicht zur Ruhe und zu uns selbst kommen. Wahrlich kein Schlaraffenland. Aber was wäre die Utopie unserer Zeit?

 

kiez_colours - Elisa Machmer, Gaia Reiner

 

Wie gut kennen wir eigentlich unsere unmittelbare natürliche Umgebung? Oft können wir die Pflanzen, die in ihr wachsen, nicht einmal genau benennen. Dabei bergen viele von ihnen sogar ein unvermutetes Potenzial zur kreativen Nutzung.

 

kiez_colours lenkt den Blick auf die in den Pflanzen enthaltenen Farbstoffe und deren Anwendungsmöglichkeiten. Die Projekt-Website stellt verschiedene Anleitungen zur Herstellung von Pigmenten und Malfarben sowie zum Färben von Textilien bereit. Ergänzt durch eine Übersicht lokaler Färberpflanzen bieten sie die Grundlagen zur Entwicklung einer individuellen Farbpalette. Die entstandenen Ergebnisse können wiederum in das offene Archiv der Website hochgeladen werden. Zusätzlich zum Online-Format finden im Rahmen des Projekts Workshops statt, die zum gemeinsamen Experimentieren einladen.

 

LaBar - Lydia Ciesielski, Kristina Keil

 

Die LABar bietet dir ein Sortiment von probiotischen Kombucha- und Wasserkefirgetränken in vielfältigen Geschmacksrichtungen. Du erhältst einen Einblick in die für ihre Herstellung notwendigen Fermentationsprozesse und die dabei entstehenden Nebenprodukte. Die Bar ist also auch ein Labor.

 

Es zeigt, dass Fermentation nicht nur der Lebensmittelzubereitung dienen kann, sondern auch der Herstellung kompostierbarer Biokunststoffe. So bildet sich auf dem Kombucha eine transluzente Membran, aus der nach der Trocknung ein lederartiges Material wird. Die Wasserkefirkristalle lassen sich durch Hitze plastisch formen, in ihrer Farbe variieren, und erinnern optisch an Bernstein.

 

Im Kontext des neuen Campus vermittelt die LABar bei einem Glas Kombucha oder Wasserkefir die Potentiale einer einfach einsetzbaren Technologie, um selbst nachhaltige Materialien herzustellen.

 

Living Hub - Tillmann Kayser

 

Verkehrsknotenpunkte wie Bahnhöfe, Flughäfen, U-Bahn-Stationen oder Bushaltestellen zählen laut Marc Augé zu den Nicht-Orten. Identitätslose Übergangsräume, die auf reine Funktionalität ausgerichtet sind. Doch wie verändern sie sich im Zuge einer kommenden Mobilität, werden sie weiterhin von Effizienz und schnellem Transit geprägt sein?

 

Das Living Hub am Eingang des zukünftigen Campus erinnert an eine klassische Tankstelle, ist tatsächlich aber Teil eines neuartigen, aus öffentlichen und individuellen Bewegungen gebildeten Verkehrssystems. Seine Knotenpunkte besitzen funktionale Aspekte, bieten aber auch Raum für entspannte Wahrnehmungen und Begegnungen. In geschwungenen Formen gestaltet, vermitteln begrünte Architekturelemente, einladende Sitzgelegenheiten und diverse Stellplätze für mikromobile Verkehrsmittel die Idee einer nachhaltigen und gemeinschaftlich orientierten Zukunft.

 

Material Falls - Charlotte von Ravenstein

 

 

Von dem Müllentsorgungssystem der Hochschule profitiert jeder für sich alleine, doch die negativen Auswirkungen, die schlechte Mülltrennung über einige Umwege nach sich zieht, werden von der gesamten Weltbevölkerung getragen. Was sie schwer zu erfassen macht.  Es ist dieselbe Falle, in die die Menschheit schon unzählige Male auf unterschiedliche Weisen getappt ist. 

 

Um ihr zu entgehen, so schreibt Donella H. Meadows, müssen die Nutzer*innen über die Konsequenzen des Missbrauchs ihrer Allmende ins Bilde gesetzt werden. Es müsse außerdem ein unmittelbareres Feedback zwischen Nutzer*innen und Allmende hergestellt werden. 

 

Kann ein Handyspiel dieses Feedback an die Leute heran tragen und sie auf spielerische Weise über Mülltrennung aufklären? 

 

MENSCH,ÄRGERE DICH - Freia Antonia Weiß, Marie Helene Spannaus

 

Wem gehört der öffentliche Raum? Und wer übernimmt Verantwortung für ihn? Wie wird er geplant? Und wer darf dabei mitreden? In 100 bis 1000 Spielminuten werden mögliche Zukünfte für Freiflächen ausgemalt, verhandelt und visualisiert. Jede/r ist eingeladen, sich zu beteiligen mitzureden oder – zu streiten. Ein Streichelzoo auf dem leeren Parkplatz, eine Seilbahn über den ungenutzten Baugrund oder ein Gemüsegarten auf

Hochhausdach – denkbar ist vieles. Dieses Spiel soll anstiften, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und erspielte Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen. Das auf einer Plane frei gestaltbare Spielfeld fungiert als eine Art virtuelle und interaktive Repräsentation der Wirklichkeit, die an die jeweiligen Gegebenheiten des öffentlichen Raums angepasst werden kann. Karten verschiedener Kategorien dienen dazu, die Veränderungspotenziale von Räumen, Handlungen, Fähigkeiten und Ressourcen auszutesten. So werden in der Interaktion zwischen persönlicher Kreativität und strukturierenden Spielregeln freie Ideen und Prozesse angestoßen und ein anderes Planen initiiert. Das Spiel wird zum Katalysator einer kreativen öffentlichen Beteiligung jenseits bräsiger Versammlungen, Vereine und Gremien.

 

raise-your-bed - Carlo Melerski

 

Ein klassisches Hochbeet kann nur von oben genutzt werden. Quasi ein offener Kasten, der mit Erde befüllt und bepflanzt wird. Dieses Hochbeet kann dagegen auch an den Seiten bepflanzt und erweitert werden. Bis zu acht Ebenen mit abstehenden Fächern lassen sich um 90° verdreht übereinander stapeln. Zwischen ihnen gibt es keinen Boden, innen befindet sich durchgängig Erde. Dabei sollte beachtet werden, dass wasserbedürftige Pflanzen aufgrund der Feuchtigkeitsverteilung eher unten angepflanzt werden.

 

Als Kontext wäre eine studentische Einrichtung naheliegend, wo das Hochbeet als gemeinsam genutzter Kräutergarten dient. Da es öfter mal Schwierigkeiten geben könnte mit der Frage: „Wer kümmert sich eigentlich drum?“, habe ich außerdem ein einfaches Bewässerungssystem aus Ton eingebaut, damit das Beet nicht unbedingt täglich gegossen werden muss.

 

Resteessen - Anja von Niederhäusern

 

Du hast sicher schon oft davon gehört. Wir werfen zu viele Lebensmittel weg. Das ist besonders bitter, wenn man daran denkt, wie viele Menschen außerhalb der Industrieländer unter Hunger leiden. Gleichzeitig gibt es auch hier viele, deren Budget zu knapp ist, um sich gutes Essen leisten zu können.

 

Der Campus unserer Universität soll in Zukunft zu einer Art Experimentierfeld werden, um für Nachhaltigkeitsthemen wie Müllreduktion, Ressourcenverbrauch oder eigenen Lebensmittelanbau praktische Lösungsansätze zu finden. Dazu könnte auch eine Food-Sharing-Station für das Teilen von (überschüssigen) Lebensmitteln gehören. 

 

Die Station kühlt Lebensmittel ohne Strom durch Kondensation von Wasser. Sie wird mit Lebensmitteln, die du zuviel hast und durch Spenden aus dem Lebensmittelhandel oder der Gastronomie gefüllt und von allen Hochschulangehörigen, aber auch der Nachbarschaft genutzt.

 

Die Alchemie der Kreide - Esther Wieschalla

 

Kreide - ein Relikt aus der Kindheit, grobes Mal- und Schreibmaterial von fast archaischem Charakter. Spielzeug für Kinder, aber auch Medium, mit dem Botschaften und Informationen verbreitet und Markierungen gesetzt werden. Mein Projekt ist eine Einladung, über die Herstellung von Kreidestiften Potentiale natürlicher Ressourcen der Umgebung zu entdecken, damit zu experimentieren, sie sinnlich zu erfahren und aus ihnen ein umweltfreundliches Produkt herzustellen. 

 

Die Erfahrung im Umgang mit natürlichen Materialien, ihren Gerüchen, Farben und Formen, ist eine Bereicherung für das Erleben unserer Welt. Sie weckt einen kindlichen Forscherdrang, der ganz eigene kreative Prozesse in Gang setzt. Zudem schafft die Herstellung eines eigenen Produkts im Gegensatz zur Nutzung vorgefertigter Produkte ein persönlicheres Verhältnis zum Wert der Dinge.

 

What's the Sound of Waste? - Nils Höpken, Victor Maillard

 

Das Record-Label “The Sound of Waste” wurde 2021 gegründet, um das steigende Interesse an Schallplatten mit den Erfordernissen eines ökologischen Produktionsmodells dieser zu verbinden. Die erste Veröffentlichen Dj Garden “Yellow Noise” und wurde mit einer Auflage von 30 Schallplatten mit der unterstützung der Kunsthochschule Weißensee veröffentlicht. Die Besonderheit von “Sound of Waste”: Der Kunststoff für die Schallplatten wird ausschließlich aus Bioabfällen hergestellt. Über die Beschaffenheit des rycleteten Materials definiert sich Klang und Farbe der Platten. Mit jeder weiteren Veröffentlichung erweitert das Label das Noise Genre um nachhaltige Kompositionen. Auch wenn das Label derzeit unverständliche Klänge hervorbringen kann, weil die Platten nicht in der Lage sind, konventionellen Klang zu produzieren, wird 'The Sound of Waste' weiter experimentieren und Ausgaben für das Interesse der Sammler herausbringen.

 

URBAN FERMENTATION - Joanna Czekajlo & Melina Matzanke, Kooperationspartner: Justus Weber

 

Forschungsfrage: Wie kann ein Ort aussehen, an dem Menschen in urbanen Raum Fermentation als kollaborativen Akt des Austauschs und Teilens erleben?

 

Fermentation ist Transformation.

Durch Zubereitung kreieren wir aus einfachen Nahrungsmitteln komplexe Geschmackserlebnisse. Statt Hitze lassen sich dafür auch Mikroorganismen einsetzen, die die Nahrung biochemisch aufspalten und umwandeln.

 

Fermentation ist Kollaboration.

Das Einlegen von Gemüse erfordert Intuition und Vertrauen. Wir erzeugen ein geeignetes Milieu und überlassen es dann den Mikroorganismen, unsere Rohstoffe zu verarbeiten. 

 

Fermentation ist Austausch.

Ob gemeinsames Kraut-Stampfen oder online Fermentations-Communities, der Austausch und das Gemeinschaftserlebnis gehören beim Fermentieren dazu. Doch das Wissen, ob etwas genießbar oder misslungen ist, beruht auf Erfahrung und bleibt individuell.

 

Fermentation ist Teilen.

Viele Fermente vermehren sich während ihrer Reifung und ermuntern damit auch zum Teilen mit anderen. Ich teile mein Essen, meine Mikroben, mein Wissen und meine Zeit mit dir.

 

Project A5 - Nitsan Mayost

 

Die Erstellung unseres Papiers hat nicht viel Aufwand erfordert. Zumindest nicht für Mutter Erde. Sie wird wahrscheinlich nie bemerken, dass wir es geschaffen haben. Wir haben ihre Bäume nicht gefällt, wir sind nicht Tausende von Kilometern gefahren, um sie zu verschiffen, wir haben keine giftigen Chemikalien oder künstlichen Zutaten hinzugefügt, wir mussten nicht einmal dafür bezahlen. Wir haben es einfach mit dem gemacht, was wir gefunden haben.

 

Das Projekt A5, das sowohl eine Papiermacherwerkstatt als auch einen kleinen Verlag umfasst, will den Umgang mit Abfall in der Schule verändern. Mit nachwachsenden Rohstoffen und traditionellen Techniken verwandeln wir Schulreste in neue Papierbögen, die von den Schülern und Lehrern für jeden Zweck kostenlos wiederverwendet werden.

 

Wir wissen nicht, wie lange unser Papier überleben wird, das stimmt. Aber eines wissen wir mit Sicherheit; er wird immer die Chance bekommen, wiedergeboren zu werden.

 

Unter einem Dach - Yoorie Kwon

 

Ihre Lieder begleiten uns jeden Tag

Ohne sie ware sehr karg

Wir leben unter einem Dach

Unser Bewusstsein für sie ist wach

Jeder fliegt ein und aus

Im geteilten Hause

 

Der Niestziegel holt die Vögel unters geteilte Dach und bietet ihnen eine eigene Dachgaube. Wir gehen eine Wohngemeinschaft ein, in der sich Tiere und Menschen näher kommen. Der Ziegel hat die selben Maße wie ein üblicher Dachziegel und lässt sich daher sowohl in ein neues Dach integrieren als auch im Bestand nachrüsten. Ich möchte Tieren in unserer Architektur einen bewussten Raum zurückgeben und die äußere Hülle, die den Übergang zur Natur bildet, zu einer Schnittstelle zwischen Mensch und Natur machen.

 

Projektbetreuung:

Prof. Dr. Zane Berzina, Prof. Susanne Schwarz- Raacke, Prof. Barbara Schmidt, Prof. Steffen Schuhmann, Prof. Dr. Lucy Norris, Essi-Johanna Glomb, Julia Wolf

Participants Elisa Machmer, Gaia Reiner, Enzo Agger, Leila Wallisser, Alexander Götze, Yunhwa Lim, Charlotte von Ravenstein, Freia Antonia Weiß, Marie Helene Spannaus, Joanna Czekajb, Anja von Niederhäusern, Nils Höpken, Victor Maillard, Esther Wieschalla, Tillmann Kayser, Lydia Marleen Ciesielski, Kristina Keil, Nitsan Mayost, Carlo Melerski, Yoorie Kwon, Vaia Tatopoulou, Henrieke Neumeyer, Marleen Clara Bauer
Project categorySemester Project Project subjects BA/MA Produkt-Design, BA/MA Textil- und Flächendesign
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0
Greendesign 10.0