Wintersemester 2015/2016, BA/MA Visuelle Kommunikation VK_Startseite

Zeichnen und Fotografieren: Reportagen zum Thema ­Arbeit

Als Reportage (von lateinisch reportare = zurücktragen, berichten) bezeichnet man im Journalismus Darstellungsformen, ­
bei denen aus unmittelbarer Anschauung berichtet wird. Während Nachricht ­und Bericht Distanz wahren, geht die ­Reportage nah an das Geschehen und die Menschen heran.

Die Vorstellung von Arbeit als einer regelmäßigen, abhängigen und sozial abgesicherten Beschäftigung löst sich in unserer westlichen Kultur immer mehr auf und damit auch die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Berufsfelder sind einem immer schnelleren Wandel unterworfen und der ›Arbeitsplatz‹ selbst ist immer seltener an den immergleichen Ort gebunden.

Wie sieht ›Arbeit‹ in Berlin aus, wie und was wird hier gearbeitet?

Dieser Frage sind die Studierenden im Sommersemester mit Zeichenstift und/oder Kamera nachgegangen. Sie haben sich in Betrieben, Labors, Läden und Studios umgesehen, sind ins Theater, auf den Flughafen und den Flohmarkt gegangen und haben die unterschiedlichsten ­Menschen bei ihrer Arbeit begleitet und beobachtet, haben Fragen gestellt, gezeichnet, fotografiert und Texte geschrieben. Das umfangreiche Material, was dabei entstanden ist, wurde in einem zweiten Schritt gesichtet, reduziert und struk­turiert und in Form einer Reportage gestaltet.

Betreuung Prof. Nanne Meyer, Prof. Stefan Koppelkamm
ProjektkategorieSemesterprojekt Projekt-Fächer BA/MA Visuelle Kommunikation