Sommersemester 2016, BA/MA Visuelle Kommunikation VK_Startseite

Was nicht passt, wird passend gemacht

Nach dem Ende des Fernsehzeitalters lesen und schreiben ­Menschen mehr denn je. Auch wenn es sich meistens um Abschnitte von maximal 140 ­Zeichen handelt und nur die Hälfte davon ­tatsächlich Buchstaben sind.

 

Um bei sich rasant vermehrenden Eingabeaufforderungen, Wahlmöglichkeiten, Werbe- und Warnhinweisen, Navigations- und Leitsystemen handlungsfähig zu bleiben, wird es immer wichtiger, sich in gewohnten Schriftsystemen bewegen zu können.

 

Form und Funktionsweise verschiedener Schriftsysteme liegen sehr weit auseinander. So wie ein Kopfschütteln in Indien Zustimmung während eines Gesprächs vermittelt, kann es gleichzeitig im Rest der Welt Widerspruch bedeuten.

 

Gleiche Formprinzipien wie Strichenden oder gleiche Winkelverhältnisse bei Diagonalen zu erzeugen, reicht jedoch nicht aus. Die visuelle Übersetzung der Texte wird viel­mehr durch die Anpassung des Grauwerts, des Kontrasts, des Gewichts, sowie der Gesamtproportionen und Details innerhalb der autonomen Skripte gesteuert.

 

In meiner Arbeit habe ich mir diese Parameter zunutze gemacht, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu untersuchen und mit Extremen zu experimentieren. Ich stelle unterschiedliche Lehren von mehreren Gestaltern vor und liefere Hinweise, mit denen sich formell weit voneinander entfernte Schriftsysteme visuell ausbalancieren lassen.

Betreuung Prof. Wim Westerveld, Lucas de Groot
ProjektkategorieMaster Projekt-Fächer BA/MA Visuelle Kommunikation
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Alle Rechte vorbehalten
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