Wintersemester 2017/2018, BA/MA Visuelle Kommunikation VK_Startseite

Von Angesicht zu Angesicht

Der Kurzfilm „Von Angesicht zu Angesicht“ zeigt den Akt des Aufnehmens von biometrischen Passfotos in einer nachgestellten Umgebung und mit absurd persönlichen Anweisung einer Computerstimme. In Zeiten des Individualismus und des Strebens nach „anders-“ oder „besonders-“ sein, scheint das biometrische Passfoto eben genau dies zu zerstören: indem wir uns in ein Raster einordnen, um der Norm zu entsprechen, wird unserem persönlichen, weltweit identifizierbaren Abbild jedwede Individualität und Charakter genommen. Im Verlauf des Kurzfilmes werden verschiedene Personen gezeigt, die versuchen, sich in das Raster einzuordnen und die Anweisungen einer Computerstimme zu befolgen. Dabei werden die Anweisungen immer absurder, insofern, dass die Anweisungen immer persönlicher werden und es den Anschein erregt, der Computer könne eigenständig denken und die Personen wirklich „sehen“. Wo die einzelnen Personen am Anfang noch lebendig und individuell aussehen, sind sie am Ende emotionslos und charakterlos. Durch die frontale Kameraführung nimmt der Betrachter gleichzeitig die Beobachtungsrolle sowie die Perspektive des Fotoautomaten ein und es entsteht eine Angesicht zu Angesicht Konfrontation.

Teilnehmer Caroline Breidenbach, Sarah Schögler
ProjektkategorieSemesterprojekt Projekt-Fächer BA/MA Visuelle Kommunikation
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Alle Rechte vorbehalten
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