futureTEX

Im Forschungsschwerpunkt futureTEX wird mit einem interdisziplinären Konsortium aus Design, Forschung und Industrie nach innovativen Konzepten und Ideen für die Zukunft der (ost-)deutschen Textilbranche gesucht.

Der Teilbereich „Experimentelle Materialforschung“ des Fachgebiets Textil- und Flächen-Design, unter der Leitung von Prof. Dr. Zane Berzina und Prof. Christiane Sauer, untersucht im Textile Prototyping Lab das Potential der frühzeitigen und gleichberechtigten Integration von Gestaltung in der Prototypenkonzeption.


Das Projekt futureTEX (www.futuretex2020.de) wird im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Verbände arbeiten zusammen an der Entwicklung einer zukunftsfähigen deutschen Textilwirtschaft aus ihren Wurzeln als Traditionsbranche heraus.

Als tragende Säule der deutschen Textilwirtschaft liegt der Fokus dabei auf den wertschöpfungsintensiven Segmenten der Technischen Textilien. Diese fordern eine hohe F&E-Kompetenz und ermöglichen eine starke Differenzierung durch Innovation gegenüber dem Wettbewerb. Als Innovationstreiber werden hier übergeordnete Strategien wie Open-Source und Open Innovation Prozesse, visionäre Use Cases und neue interdisziplinäre Netzwerkpartnerschaften untersucht.


Der Forschungsschwerpunkt futureTEX ist seit Juni 2017 an der Hochschule mit dem Projekt ‚Textile Prototyping Lab‘ aktiv und hat ein Gesamtfördervolumen von 2,1 Mio. Euro (Stand 06.2017)


06/2017 - 05/2020

„Textile Prototyping Lab“: Das F&E Projekt ist ein Forschungsvorhaben von fünf Institutionen aus dem Bereich Textilforschung, Design und Wirtschaft. Es zielt auf die Konzeption, Installation und Erprobung eines auf der Idee von Open Innovation basierenden Labors für textiles Prototyping. Hierbei liegt der Fokus auf die frühzeitige Zusammenführung von Textil-Designern und Textil-Ingenieuren in der Entwicklung von textilen Prototypen. Mit dem TPL wird ein Labor geschaffen, in dem Textilmaschinen, eine digitale und analoge Materialbibliothek sowie gut organisiertes Knowhow für zeitgemäßes und professionelles Prototyping Gestaltern und Entwicklern gleichermaßen zur Verfügung stehen. Während der Laufzeit wird ein Open Innovation Forum initiiert, um den branchenübergreifenden Austausch insbesondere mit der Industrie zu fördern.


Forschungsbereich weißensee: Konzeption, Installation und Erprobung des TPL, Aufbau des Materialmusterarchivs und Erstellung der Materialmuster, Gestaltung und Umsetzung von Prototypen unter Verwendung von high-performance Textilien und smart textiles, Öffentlichkeitsarbeit und Kuration des Open-Innovation Forums


Forschungsteam weißensee: Prof. Dr. Zane Berzina (Leitung), Essi-Johanna Glomb (künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin)